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Dietmar Beiersdorfer nach Aus beim HSV: "Kann aufrecht gehen"

Nach Aus beim HSV  

Beiersdorfer: "Kann Entscheidung nicht verstehen"

13.12.2016, 08:48 Uhr | dpa

Dietmar Beiersdorfer nach Aus beim HSV: "Kann aufrecht gehen". Dietmar Beiersdorfer hat kein Verständnis für sein Aus beim HSV.

Dietmar Beiersdorfer hat kein Verständnis für sein Aus beim HSV. Foto: Axel Heimken. (Quelle: dpa)

Dietmar Beiersdorfer hat sich zu Wort gemeldet: Der 53-Jährige kann seine Abberufung als Vorstandschef des Hamburger SV nicht nachvollziehen.

"Klar bin ich enttäuscht und kann die Entscheidung auch nicht verstehen", sagte Beiersdorfer der "Bild"-Zeitung.

"Mehr Vertrauen und Loyalität gewünscht"

Der Beschluss des Aufsichtsrats habe ihn aber nicht unerwartet getroffen: "Wir hatten nach zehn Spielen zwei Punkte, das erschüttert einen Klub." Aber natürlich wünsche man sich "mehr Vertrauen und Loyalität, für die Dinge, die ich zusammen mit unserem Team auf den Weg gebracht habe. Vor allem, weil ich überzeugt bin, dass wir auf dem richtigen Weg sind."

Der HSV hatte vor zwei Tagen den Wechsel an der Spitze des Bundesliga-Dinos öffentlich gemacht. Von Mittwoch an übernimmt Heribert Bruchhagen die Aufgaben von Beiersdorfer.

Beiersdorfer von sich überzeugt

Der Aufsichtsrat habe einen Vorstands-Vorsitzenden "mit einer anderen Charakteristik" gewollt, meinte der ehemalige Profi. "Einen, der nach außen stärker auftritt und auch mal auf den Tisch haut." Er habe aber seinen eigenen Stil "und von dem bin ich überzeugt. Er passt zum HSV, zumindest wie ich unseren HSV sehe".

"Kann in den Spiegel gucken"

Beiersdorfer ist insgesamt mit seiner Bilanz zufrieden, auch wenn der Verein trotz des jüngsten Aufwärtstrend mit den ersten beiden Saisonsiegen als Drittletzter noch mitten im Abstiegskampf steckt. Er könne sich guten Gewissens im Stadion sehen lassen. "Ich habe immer die Interessen des Klubs vertreten. Ich kann in den Spiegel gucken und aufrecht gehen."

Der Franke war im Sommer 2014 zum Chef der neu gebildeten Fußball-AG des HSV berufen worden. Sein Vertrag galt noch bis Ende Juni 2018. Seit Mai dieses Jahres hatte er auch die Aufgaben des Sportchefs übernommen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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