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Trainersuche beim VfL Wolfsburg: Wirbel um Wagner-Absage

Jobgarantie für Ismael  

Wirbel um Wagner-Absage an VfL Wolfsburg

20.12.2016, 21:01 Uhr | sid, dpa

Trainersuche beim VfL Wolfsburg: Wirbel um Wagner-Absage. Absage an die Wölfe: David Wagner bleibt Trainer von Huddersfield Town.  (Quelle: imago images/BPI)

Absage an die Wölfe: David Wagner bleibt Trainer von Huddersfield Town. (Quelle: BPI/imago images)

Eine vermeintliche Absage von Trainer David Wagner hat beim Bundesligisten VfL Wolfsburg für Wirbel gesorgt. Der Coach des englischen Zweitligisten Huddersfield Town hat nach Angaben der BBC und seines Beraters ein Angebot der Niedersachsen abgelehnt.

Wagner habe 24 Stunden über den Job beim abstiegsgefährdeten VfL nachgedacht, sich dann aber dagegen entschieden, meldete BBC Radio Leeds. Der 45-Jährige habe sich zum Verbleib in Huddersfield entschieden.

Bode: "Es gab keine konkreten Gespräche"

VfL-Aufsichtsrat Hans-Gerd Bode wies indes diese Version zurück: "Eine Absage würde bedeuten, dass es konkrete Gespräche gegeben haben sollte. Die hat es nicht gegeben", sagte Bode dem TV-Sender Sky am Rande des Spiels bei Borussia Mönchengladbach und stellte zugleich Valerien Ismael über die Winterpause hinaus eine Jobgarantie aus.

"Valerien Ismael wird mit der Mannschaft ab dem 3. Januar gemeinsam ins Trainingslager gehen und die Mannschaft auf beide Heimspiele Ende Januar vorbereiten."

Wagner-Berater Morris: Es gab Verhandlungen

Seit dem Wochenende wurde über ein mögliches Engagement Wagners in Wolfsburg spekuliert. "Es ist richtig, dass es Interesse von einigen Bundesligaklubs gegeben hat", sagte Wagner selber auf der Internetseite seines Klubs.

"Sie haben offensichtlich gesehen, wie es bei Huddersfield Town in den letzten zwölf Monaten läuft", sagte der 45-jährige Deutsch-Amerikaner. Es sei ihm daher wichtig zu betonen, "dass mein Fokus darauf liegt, mit Huddersfield Town weiterzumachen".

John Morris, Wagners Berater in England, sagte dem Fachmagazin "kicker", dass es Gespräche mit dem VfL gegeben habe: "Aber der Januar ist nicht die beste Zeit, um den Verein zu wechseln." Wagner wolle den Job in England fortführen: "Es ist eine große und schwere Entscheidung, nicht nach Wolfsburg zu gehen."

Der frühere Coach von Borussia Dortmund II übernahm den englischen Verein im November 2015 auf einem Abstiegsplatz und liegt derzeit auf Platz vier der Championship. In den zurückliegenden Tagen hatten einige deutsche Medien berichtet, dass Wagners Verpflichtung als Nachfolger des amtierenden Coaches Ismael bereits perfekt sei.

Ismael von Spekulationen genervt

Ismael war vom inzwischen entlassenen Manager Klaus Allofs vom U23- zum Interims- und schließlich zum Chefcoach befördert worden. In den ersten acht Spielen unter dem Nachfolger von Dieter Hecking kam der VfL zu gerade einmal sieben Zählern.

Ismael hatte sich zuletzt genervt von den Spekulationen um seine Person gezeigt. Der ehemalige Bundesliga-Profi hatte sich am Montag nicht mehr zu dem Thema geäußert. "Wir brauchen Ruhe", sagte der Coach: "Wir müssen uns auf Gladbach konzentrieren." Olaf Rebbe verwies als Sportlicher Leiter des VfL auf die geplante Analyse nach dem Ende der Rückrunde.

Erfolge in Englands zweiter Liga

Somit wird Wagner weiterhin in der englischen Grafschaft Yorkshire bleiben. Wagner hat sich beim Provinzklub, dessen große Erfolge fast ein Jahrhundert zurückliegen, einen Namen gemacht. Als aktueller Tabellenvierter darf man in Huddersfield sogar vom Aufstieg in die Premier League träumen.

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