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Fußball - Nicht immer Trainer: Trennung vom Manager auch eine Lösung

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Nicht immer Trainer: Trennung vom Manager auch eine Lösung

24.10.2017, 10:49 Uhr | dpa

Fußball - Nicht immer Trainer: Trennung vom Manager auch eine Lösung. Manager Klaus Allofs musste in Wolfsburg gehen.

Manager Klaus Allofs musste in Wolfsburg gehen. Foto: Peter Steffen. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Wenn ein Verein erfolglos ist, werden meist die Trainer ausgewechselt. Bei Bundesliga-Schlusslicht 1. FC Köln wurde nun die einvernehmliche Trennung von Geschäftsführer Jörg Schmadtke vollzogen.

Das ist zwar eher selten, aber bei weitem kein Einzelfall, wie eine Zusammenstellung der Deutschen Presse-Agentur mit prominenten Fällen aus dem deutschen Fußball zeigt.

AUFSTIEG SCHÜTZT NICHT VOR RAUSWURF: Anfang August gab Bundesliga-Aufsteiger VfB Stuttgart überraschend die Trennung von Sportvorstand Jan Schindelmeiser bekannt. Man sei nicht mehr davon überzeugt, dass man die gesetzten Ziele "in der bisherigen Personalkonstellation" erreichen könne, hieß es zur Begründung. Erst gut ein Jahr zuvor hatte Schindelmeiser den Posten als Nachfolger von Robin Dutt übernommen und mit den Schwaben auf Anhieb den Wiederaufstieg geschafft.

MACHT SCHÜTZT NICHT: Zwar wurde er oft als Manager bezeichnet, doch faktisch war Klaus Allofs der Chef der VfL Wolfsburg Fußball AG. Im vergangenen Dezember musste er nach dem schlechtesten Saisonstart des Vereins in der Bundesliga trotzdem gehen.

DER SCHLIMMSTE JOB: Besonders wacklig ist der Stuhl für die Sportlichen Leiter beim mittlerweile viertklassigen TSV 1860 München. In den vergangenen fünf Jahren übten dort Florian Hinterberger, Gerhard Poschner, Necat Aygün, Oliver Kreuzer und Thomas Eichin den laut "Bild"-Zeitung "schlimmsten Job im deutschen Fußball" aus.

AUCH DIE BAYERN: Drei Jahre lang fungierte Ex-Profi Christian Nerlinger als Sportdirektor beim FC Bayern München, doch die Fußstapfen von Vorgänger Uli Hoeneß waren letztlich zu groß. Am 2. Juli 2012 trennten sich die Bayern von Nerlinger. Nachfolger wurde Matthias Sammer. Der ging vier Jahre später auf eigenen Wunsch.

WIEDERHOLUNGSOPFER: Gleich mehrfach ihren Posten verloren zum Beispiel Jan Schindelmeiser (1899 Hoffenheim, VfB Stuttgart), Oliver Kreuzer (Hamburger SV, 1860 München). Thomas Eichin (Werder Bremen 1860 München) und Andreas Müller (Schalke 04, 1899 Hoffenheim, Rapid Wien).

FAST VERGESSEN: Reiner Calmund (Bayer Leverkusen, 2004), Dieter Hoeneß (VfL Wolfsburg, 2011), Michael Meier (1. FC Köln, 2010) und Peter Pander (Borussia Mönchengladbach, 2007) übernahmen nach ihren letzten Engagements keinen weiteren offiziellen Posten im Management bei einem Profiverein - zumindest bis jetzt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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