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Fußball - Hass-Plakat und Schmäh-Gesänge: Hopp stellt Strafanzeige

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Hass-Plakat und Schmäh-Gesänge: Hopp stellt Strafanzeige

30.10.2017, 13:24 Uhr | dpa

Fußball - Hass-Plakat und Schmäh-Gesänge: Hopp stellt Strafanzeige. Die Gladbacher Fans hatten Hoffenheims Mäzen Dietmar Hopp verunglimpft.

Die Gladbacher Fans hatten Hoffenheims Mäzen Dietmar Hopp verunglimpft. Foto: Uwe Anspach. (Quelle: dpa)

Frankfurt/Main (dpa) - Hoffenheims Mäzen Dietmar Hopp geht mittlerweile massiv gegen Hass-Plakate und Schmäh-Gesänge vor, die es in der Bundesliga regelmäßig gegen ihn gibt. Der 77 Jahre alte Milliardär stellt jedes Mal eine Strafanzeige, wie ein Sprecher des Bundesligisten bestätigte.

Im Fall von Borussia-Mönchengladbach-Fans ermittelt auch der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Vor der 1:3-Niederlage von 1899 Hoffenheim gegen die Borussia am Samstag war Hopp auf einem Spruchband im Gäste-Block als "Fußball-Mörder" verunglimpft worden. Sowohl Gladbachs Sportdirektor Max Eberl und Trainer Dieter Hecking als auch die Hoffenheimer Verantwortlichen und Bundestrainer Joachim Löw, der im Stadion war, hatten die Aktion scharf verurteilt. Gladbach schickte zudem ein Entschuldigungsschreiben.

Hopp wird seit dem Bundesliga-Aufstieg des einstigen Dorfvereins 2008 immer wieder von gegnerischen Fans in Sprechgesängen und oft auch auf Spruchbändern beleidigt. Hoffenheims Geschäftsführer Hansi Flick äußerte die Hoffnung, "dass der DFB und die DFL alles unternehmen, diese menschenverachtenden Äußerungen zu unterbinden und drastisch zu sanktionieren".

Die Kraichgauer treten am Sonntag beim 1. FC Köln an, dessen Anhänger in der vergangenen Saison bei diesem Duell ebenfalls mit üblen Beleidigungen auf einem Plakat unangenehm auffielen. Hoffenheims Sportchef Alexander Rosen sprach damals von einer "neuen Dimension des Hasses". Auch da hatte Hopp Anzeige erstattet. Über den Stand der Verfahren wollte sich Hoffenheim nicht äußern.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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