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Mitten im Abstiegskampf: Investor Kühne macht dem HSV Druck

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Investor Kühne macht dem HSV Druck  

"Bezahlt wird erst, wenn die Rechnung stimmt"

18.04.2018, 13:35 Uhr | sid, t-online.de

Mitten im Abstiegskampf: Investor Kühne macht dem HSV Druck. Enttäuschte HSV-Profis: Der Klub steht vor dem ersten Bundesliga-Abstieg in der Vereinsgeschichte. (Quelle: imago/Sportnah)

Enttäuschte HSV-Profis: Der Klub steht vor dem ersten Bundesliga-Abstieg in der Vereinsgeschichte. (Quelle: Sportnah/imago)

Während sich der HSV verzweifelt gegen den nahenden Abstieg stemmt, nörgelt der Investor erneut über den Klub und denkt laut darüber nach, seinen Tresor zu schließen. 

Klaus-Michael Kühne ist für vieles bekannt, auch dafür, dass sein Taktgefühl nicht sonderlich ausgeprägt zu sein scheint. In der größten Krise der Vereinsgeschichte hat Kühne seinem Hamburger SV verbal nun wieder ziemlich einen mitgegeben.

Kühne sieht noch "viel Bedarf"

"Bezahlt wird erst, wenn die Rechnung stimmt. Und im Moment stimmt sie nicht. Deshalb kann ich derzeit keine Zusagen machen", sagte Kühne vor dem Wochenende, an dem der HSV womöglich erstmals absteigt, bei einer Veranstaltung der "Bild"-Zeitung und der Tageszeitung "Die Welt".

Nach dem sich anbahnenden Absturz in die Zweitklassigkeit könnte sein Tresor zu bleiben. Mit dem Status quo des Vorletzten ohne Sportchef, ohne neuen Vorstandsboss – zeigte sich der Investor unzufrieden: "Es herrscht noch viel Bedarf, das Management zu stärken."

Investor nimmt Stadt Hamburg in die Pflicht

Die Dauer-Krise macht Kühne zu schaffen. "Ich bleibe immer als Alleinunterhalter übrig. Wenn man so lange leiden muss, dann muss man schon überlegen, ob die Leidenszeit unendlich sein soll", sagte der Logistikunternehmer, der Spieler des HSV vor der Saison als "Luschen" bezeichnet hatte: "Ich sehe viele andere in der Pflicht."

Unter anderem die Stadt. "Der HSV möge leben. Dazu müssen viele beitragen – nicht zuletzt die Stadt Hamburg", sagte Kühne: "Ich weiß, alle Vereine müssen gleich behandelt werden – aber es gibt auch gleichere."

Die Zeiten, in denen der HSV einmal eine große Nummer war, sind allerdings vorbei und für Tradition gibt es eben keine Punkte. Und so hat die Mannschaft von Trainer Christian Titz seit dem kuriosen Mainzer Sieg am Montagabend bei noch vier ausstehenden Spielen acht Zähler Rückstand auf den Relegationsplatz - noch nie konnte ein Team so spät in der Saison das noch umbiegen.

Kellerduell gegen Freiburg

Wenn es nach Titz geht, wird der HSV das erste sein. "Für uns hat sich die Ausgangslage nicht so dramatisch geändert", sagte Titz und rief das Kellerduell gegen Freiburg am Samstag (15.30 Uhr im Liveticker bei t-online.de) zum Finale aus: "Das ist ein entscheidendes Spiel für uns. Mit einem Sieg können wir den Abstand auf fünf Punkte verkürzen. Danach gibt es noch drei Spiele. Und die anderen Teams müssen auch erst mal ihre Spiele gewinnen." Und: "Wir sind bissig."

Aber wenn der HSV doch absteigt? "Dann wäre das extrem traurig", sagte Allein-Vorstand Frank Wettstein: "Dennoch würde es sich auch um ein Szenario handeln, mit dem wir uns ja zwangsläufig schon länger intern beschäftigen müssen. Wir wären darauf vorbereitet." Und der Klub angeblich voll handlungsfähig. Auch ohne neue Millionen von Kühne.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur sid

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