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Von Schalke zu FC Bayern: Darum hat Leon Goretzka nicht verlängert

Klartext vom Nationalspieler  

Darum hat Goretzka nicht auf Schalke verlängert

09.05.2018, 19:38 Uhr | gh, t-online.de

Von Schalke zu FC Bayern: Darum hat Leon Goretzka nicht verlängert. Leon Goretzka: Der Mittelfeldspieler absolvierte für Schalke in fünf Jahren 146 Pflichtspiele (19 Tore, 17 Vorlagen) und wechselt im Sommer ablösefrei zum FC Bayern.  (Quelle: imago images/DeFodi)

Leon Goretzka: Der Mittelfeldspieler absolvierte für Schalke in fünf Jahren 146 Pflichtspiele (19 Tore, 17 Vorlagen) und wechselt im Sommer ablösefrei zum FC Bayern. (Quelle: DeFodi/imago images)

Seit Mitte Januar steht fest: Leon Goretzka wechselt zum FC Bayern. Jetzt erklärt der Nationalspieler, warum er sich gegen Schalke entschied und seinen Vertrag nicht verlängerte.

Am Samstag macht Leon Goretzka gegen Eintracht Frankfurt (15.30 Uhr, im Liveticker bei t-online.de) sein letztes Spiel für Schalke 04 – nach fünf Jahren in Gelsenkirchen. Als der 23-Jährige vor knapp vier Monaten seinen Wechsel zum deutschen Rekordmeister verkündete, schlug ihm viel Unmut der Schalker Anhänger entgegen.

"Wollte mich sauber verhalten"

Goretzka ist derzeit der wertvollste Spieler (Marktwert laut transfermarkt.de: 40 Millionen Euro), der in diesem Sommer ablösefrei wechseln wird. Im Interview mit "Sport Bild" begründet er nun zum ersten Mal, warum er sich für Bayern und gegen Schalke entschieden hat und wie der Transfer wirklich über die Bühne ging.

Goretzka hat seine Entscheidung, zu den Bayern wechseln zu wollen, den Entscheidungsträgern im Verein – Trainer Domenico Tedesco, Sportvorstand Christian Heidel und Kub-Boss Clemens Tönnies – frühzeitig "von Angesicht zu Angesicht" mitgeteilt, noch "bevor der Vertrag in München unterschrieben" war. "Weil ich mich sauber verhalten wollte", fügt der Mittelfeldspieler hinzu.

Offene Trainer-Frage ein Problem

Goretzka gibt aber auch zu, dass er mit seiner Vertragsunterschrift beim deutschen Rekordmeister zögerte, weil der Nachfolger von Erfolgscoach Jupp Heynckes zu diesem Zeitpunkt noch nicht feststand. 

"Was anfangs ein Problem war, das kann ich jetzt offen sagen, war die Tatsache: Bayern hatte zu dem Zeitpunkt noch keinen Trainer für die neue Saison. Und für mich ist eigentlich mit das Wichtigste das Gespräch mit dem Trainer. Das war ein Punkt, der mich gestört hat. Aber es ließ sich nicht vermeiden. Am Ende hat Bayern ein klares Trainer-Profil benannt. Mit dem konnte ich mich identifizieren", erklärt der 14-fache deutsche Nationalspieler zu der wichtigen Personalie.

Darum hat Goretzka nicht auf Schalke verlängert

Ob es bereits ein Gespräch mit dem neuen Bayern-Trainer Niko Kovac gegeben hat, wurde in dem Interview nicht thematisiert. Manager Christian Heidel hatte betont, das ein weiteres Jahr auf Schalke gut für Goretzkas Entwicklung gewesen wäre, diese Meinung teilt der Spieler allerdings nicht. Er hat einen wichtigen Grund, warum er nicht auf Schalke blieb.

"Ich persönlich wollte nicht meinen Vertrag verlängern und somit den Fans suggerieren: Ich bleibe jetzt hier, ich bin euer Held – und ein Jahr später gehe ich womöglich doch. Das wäre nicht mein Ding", erklärt Goretzka.

Goretzka lobt Tedesco und Heidel

Nach der Verkündung seines Wechsels vor knapp vier Monaten, versprach Goretzka dem Verein und seinen Fans, dass er sich zerreißen wolle, um Schalke zurück in die Champions League zu führen. Das haben die Knappen geschafft, sie sind Vizemeister und damit nächste Saison wieder in der Königsklasse vertreten.

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Goretzka weiß, bei wem sich Schalke und seine Fans für die erfolgreiche Saison bedanken müssen: "Das ist vor allem ein Verdienst des Trainers und Managers." Und Goretzka kann am Samstag erhobenen Hauptes in sein letztes Heimspiel für Schalke gehen.

Verwendete Quellen:
  • Interview in der Print-Ausgabe der "Sport Bild" (9. Mai 2018)
  • Daten via transfermarkt.de
  • Eigene Recherchen
  • weitere Quellen
    weniger Quellen anzeigen

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