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Fifa plant offenbar heimlich neue Klub-WM

Bericht über Geheimtreffen in New York  

Fifa plant offenbar heimlich neue Klub-WM

10.05.2018, 13:44 Uhr | dpa, t-online

. Der FC Bayern sucht gemeinsam mit anderen internationalen Top-Klubs nach weiteren Einnahmequellen. (Quelle: imago images/Avanti)

Der FC Bayern sucht gemeinsam mit anderen internationalen Top-Klubs nach weiteren Einnahmequellen. (Quelle: Avanti/imago images)

Der Fußball-Weltverband Fifa plant die Reform der Klub-WM – mit mehr internationalen Top-Teams. Darüber soll auch der FC Bayern bei einem geheimen Treffen informiert worden sein.

Die Fifa hat ihr Werben für eine ausgeweitete Klub-WM bei einem Treffen mit sieben europäischen Spitzenvereinen, unter denen auch der FC Bayern gewesen sein soll, intensiviert. Das umstrittene Projekt von Fußball-Weltverbandspräsident Gianni Infantino soll zusammen mit einer globalen Nations League 25 Milliarden Dollar in die Fifa-Kassen spülen.

Welche Klubs waren dabei?

Die "New York Times" berichtete, zu dem Treffen am Mittwoch seien neben den Bayern auch Real Madrid, der FC Barcelona, Juventus Turin, Manchester City und Manchester United sowie Paris Saint-Germain geladen gewesen.

Worum ging es genau?

Die Fifa teilte der "NYT" mit, dass die Clubs bei der Zusammenkunft ein Interesse an einer "kompletten Reform" der Club-Weltmeisterschaft gezeigt hätten. Details der Pläne und konkrete Angaben zu den Investoren hat Infantino bislang jedoch nicht verkündet.

Grundsätzlich sollen mehr Teams teilnehmen und der Wettbewerb auch zeitlich ausgedehnt werden. Im Gegenzug ist denkbar, dass die Club-WM ähnlich wie die WM nicht mehr jährlich, sondern in größeren Abständen ausgetragen wird.

Zurzeit findet die Klub-WM in zwei Wochen im Dezember mit den Siegern der Kontinental-Wettbewerbe statt. Europa wird jeweils durch den Gewinner der Champions League vertreten und ist sogar automatisch im Halbfinale gesetzt. 

Warum ist das Treffen so brisant?

Weil die Europäische Fußball-Union (Uefa) mit Präsident Aleksander Ceferin ein Gegner des Vorschlags ist. Zudem waren andere wichtige Mitglieder der Europäischen Clubvereinigung ECA offenbar nicht geladen. Der Dachverband der weltweiten Profi-Fußball-Ligen hatte sich in dieser Woche bereits gegen die Fifa-Pläne für neue Wettbewerbe ausgesprochen und auf den ohnehin übervollen Spielkalender verwiesen.

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