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Fußball - Wolfsburg dicht vorm Klassenerhalt: Heimsieg gegen Kiel


Fußball  

Wolfsburg dicht vorm Klassenerhalt: Heimsieg gegen Kiel

17.05.2018, 23:02 Uhr | dpa

Fußball - Wolfsburg dicht vorm Klassenerhalt: Heimsieg gegen Kiel. Divock Origi (l-r) freut sich nach seinem Führungstor mit seinen Mannschaftskollegen William und Renato Steffen.

Divock Origi (l-r) freut sich nach seinem Führungstor mit seinen Mannschaftskollegen William und Renato Steffen. Foto: Swen Pförtner. (Quelle: dpa)

Wolfsburg (dpa) - Der VfL Wolfsburg hat einen großen Schritt zum nachträglichen Klassenerhalt gemacht. Der Bundesliga-16. gewann das Hinspiel der Relegation gegen den Zweitliga-Dritten Holstein Kiel mit 3:1 (2:1) und verschaffte sich damit eine sehr gute Ausgangsposition für das Rückspiel in Kiel.

Vor 28.800 Zuschauern in der ausverkauften Volkswagen Arena erzielten Divock Origi (13. Minute), Josip Brekalo (40.) und Yunus Malli (56.) die Treffer für den Bundesligisten. Kingsley Schindler gelang der zwischenzeitliche Ausgleich für den Zweitligisten (34.).

Schon in der vergangenen Saison hatte sich der deutsche Meister von 2009 erst in der Relegation ein weiteres Jahr in der Ersten Liga gesichert. Damals wurde Eintracht Braunschweig zwei Mal mit 1:0 geschlagen. Auch dieses Mal könnte eine völlig chaotische Saison mit zwei Trainerwechseln und viel Unruhe hinter den Kulissen doch noch glimpflich enden. Dem Zweitliga-Aufsteiger aus Kiel scheint nach einer ganz starken Spielzeit dagegen die Krönung verwehrt zu bleiben.

"Wir hatten genug Torchancen", sagte Kiels Trainer Markus Anfang. "Wir haben uns leider nicht belohnt." Auch die Wolfsburger waren jedoch nicht komplett zufrieden. "Es ist ein bisschen schade, dass wir nicht das vierte Tor gemacht haben", sagte Maximilian Arnold. "Nichtsdestotrotz haben wir drei Tore geschossen, einziges Manko ist das Gegentor." Vor dem Rückspiel am Pfingstmontag gab sich Arnold selbstbewusst: "Ich denke, wir werden in Kiel alles klar machen."

Vor der Partie hatten die Wolfsburger Spieler im Stadion-Magazin in einem Offenen Brief noch einmal an die eigenen Anhänger appelliert. "Wir versprechen euch, dass wir auf dem Platz alles dafür tun werden und bis zur letzten Minute Vollgas geben, damit der VfL da bleibt, wo er hingehört: in der ersten Liga", hieß es in dem Schreiben.

Und in der Tat starteten die Niedersachsen voller Elan. Immer wieder angetrieben vom so oft heftig kritisierten Malli und von Wirbelwind Brekalo drückte das Team von Bruna Labbadia gleich aufs Tempo. Da sich aber auch die Gäste nicht versteckten, entwickelte sich ein munteres Spielchen, in dem sich der VfL ein Übergewicht erspielte.

Und mit der ersten guten Gelegenheit ging der VW-Club in Führung. Nach einer Hereingabe von Malli scheiterte Renato Steffen zunächst noch an Kiels Torwart Kenneth Kronholm, doch dann drückte Origi den Ball aus kurzer Entfernung über die Linie. Jener Origi, der im Vorfeld noch mit seinem Nichtwissen über den Gegner unangenehm aufgefallen war.

Die Kieler wirkten zunächst sichtlich beeindruckt vom schwungvollen Auftritt des VfL. In der ersten halben Stunde kamen die Gäste, die mit 71 Treffern immerhin über die beste Offensive der Zweiten Liga verfügten, zu keiner nennenswerten Gelegenheit. Ziemlich überraschend gelang Holstein daher in der 33. Minute der Ausgleich. Nach überragender Vorarbeit von Dominick Drexler schoss Schindler aus kurzer Entfernung ein.

Doch der VfL schlug noch vor der Pause zurück. Kiels Abwehrspieler Dominik Schmidt köpfte den Ball nach einem langen Wolfsburger Ball direkt vor die Füße von Brekalo, der Kronholm mit einem wuchtigen Schuss aus 16 Meter keine Chance ließ. Nach dem Seitenwechsel setzte der VfL weiter auf Offensive und wurde belohnt. Malli umkurvte Kronholm und sorgte für das 3:1. Die Kieler versuchten danach noch einmal alles und kamen durch Alexander Mühling und Toptorjäger Marvin Ducksch auch noch zu guten Chancen. Zum zweiten Treffer reichte es aber nicht mehr.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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