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Reinhard Rauball wird nicht mehr als DFL-Präsident kandidieren

Keine erneute Kandidatur  

DFL-Präsident Rauball: 2019 ist Schluss

10.09.2018, 15:47 Uhr | sid, dpa, t-online.de

Reinhard Rauball wird nicht mehr als DFL-Präsident kandidieren. Reinhard Rauball gibt sein Amt als Präsident der Deutschen Fußball Liga (DFL) im nächsten Jahr auf. (Quelle: dpa/Arne Dedert)

Reinhard Rauball gibt sein Amt als Präsident der Deutschen Fußball Liga (DFL) im nächsten Jahr auf. Foto: Arne Dedert. (Quelle: Arne Dedert/dpa)

Seit elf Jahren ist Reinhard Rauball Präsident der Deutschen Fußball Liga (DFL). Der 71-Jährige will noch die Weichen für die Zukunft stellen, den Job dann aber anderen überlassen.

DFL-Präsident Reinhard Rauball wird sich im nächsten Jahr nicht zur Wiederwahl stellen. "Nach intensiven Überlegungen habe ich mich entschieden, im kommenden Sommer nicht erneut für ein Amt bei der DFL zur Verfügung zu stehen", teilte der 71-Jährige am Montag mit.

Rauball: Jüngere sollen Verantwortung übernehmen

Rauball führt die Deutsche Fußball Liga (DFL), die aus dem Ligaverband hervorgegangen war, seit August 2007 an. Außerdem ist er Präsident von Borussia Dortmund.


Rummenigge bedauert Rauball-Rückzug

"Wenn der Weg in die Zukunft bereitet ist, ist es nur folgerichtig, dass ab diesem Zeitpunkt auch Jüngere in einer neuen DFL-Struktur Führung und Verantwortung übernehmen", sagte der Jurist: "Über diese Entscheidung habe ich die Kollegen im DFL-Präsidium informiert. Mein Entschluss bezieht sich ausschließlich auf meine Tätigkeit bei der DFL und nicht auf meine Zukunft bei Borussia Dortmund."

Karl-Heinz Rummenigge bedauert den Rückzug von Reinhard Rauball. "Gleichzeitig habe ich aber auch großes Verständnis für diesen Schritt", sagte der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern am Montag. Der 71-Jährige habe "mit seiner ausgleichenden und ruhigen Art dem Fußball und der Bundesliga stets gedient. Insbesondere ist es ihm gelungen, trotz der teilweise unterschiedlichen Interessenslagen der Parteien der Bundesliga und der zweiten Bundesliga mit viel diplomatischem Geschick Lösungen zu finden", erklärte Rummenigge und dankte Rauball im Namen des FC Bayern.

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