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DFB - Gewalt in Stadion: Personalisierte Eintrittskarten?


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Gewalt in Stadion: Personalisierte Eintrittskarten?

30.10.2018, 09:03 Uhr | dpa

DFB - Gewalt in Stadion: Personalisierte Eintrittskarten?. Trotz Einlasskontrollen gelingt es Fans stets große Mengen von Pyrotechnik ins Stadion zu bringen.

Trotz Einlasskontrollen gelingt es Fans stets große Mengen von Pyrotechnik ins Stadion zu bringen. Foto: Thomas Eisenhuth. (Quelle: dpa)

Düsseldorf (dpa) - In der Diskussion um Gewalt in Fußball-Stadien hat Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) die Ausgabe von registrierten Tickets ins Gespräch gebracht.

"Wir müssen überlegen, wie wir die Einlasskontrollen an den Stadiontoren professionalisieren und ob wir bei Hochrisikospielen nicht personalisierte Eintrittskarten brauchen", sagte der Politiker der "Bild".

Zuletzt hatte es massive Ausschreitungen von Hertha-Fans beim Bundesliga-Spiel am Samstag in Dortmund gegeben. Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hatte am Montag die Ermittlungen eingeleitet. Sowohl Borussia Dortmund als auch Hertha BSC seien zu einer Stellungnahme aufgefordert worden.

Die heftige Prügelei von Berliner Ultras mit der Polizei wenige Minuten nach Anpfiff der Partie zwischen Bundesliga-Tabellenführer BVB und Hertha BSC (2:2) hat die Debatte um Fanverhalten, Pyrotechnik und Sicherheit im deutschen Fußball erneut angeheizt.

Der DFB-Kontrollausschuss entscheidet nach Vorliegen und Auswertung der Stellungnahmen sowie weiterer Materialien wie Fernseh- und Videoaufnahmen oder Sicherheitsberichten über den weiteren Fortgang der Verfahren. Dies könnte allerdings einige Wochen dauern.

NRW-Innenminister Reul kritisierte die Einlasskontrollen vor den Fußball-Spielen. "Wenn es Fans immer wieder gelingt, Pyrotechnik gleich kiloweise in die Stadien zu schleppen, habe ich meine Zweifel, ob die Einlasskontrollen mit der nötigen Gründlichkeit durchgeführt werden. Das Gleiche gilt für meterlange Fahnenstangen, mit denen auf Polizeibeamte eingeschlagen wird", sagte der Minister.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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