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Zweikampf der Woche: Wird BVB-Stürmer Paco Alcácer so gut wie Lewandowski?


PRO & KONTRASo gut wie Lewandowski?  

"Paco Alcácer hat bisher nur eines bewiesen"

03.12.2018, 08:21 Uhr | Von Heiko Ostendorp und Florian Wichert, t-online.de

Zweikampf der Woche: Wird BVB-Stürmer Paco Alcácer so gut wie Lewandowski?. Einwechslung in der 70. Minute, der Treffer zum 2:0 gegen Freiburg in der 90.+1: Paco Alcácer (l.) hat schon wieder als Joker getroffen und feiert mit Lukas Piszczek. (Quelle: imago/Thomas Bielefeld)

Einwechslung in der 70. Minute, der Treffer zum 2:0 gegen Freiburg in der 90.+1: Paco Alcácer (l.) hat schon wieder als Joker getroffen und feiert mit Lukas Piszczek. (Quelle: Thomas Bielefeld/imago)

Der erste Rekord und eine Sensationsquote: Der neue BVB-Stürmer startet durch. Wird er so gut wie Robert Lewandowski?  

An dieser Stelle kommentieren wöchentlich Florian Wichert (Stellvertretender Chefredakteur bei t-online.de) und Heiko Ostendorp (Fußballchef beim Sportbuzzer) aktuelle Fußball-Themen. Diese Woche geht es um Borussia Dortmunds Stürmer Alcácer.

Paco Alcácer (25) winkte glücklich zum Abschied, als er die Dortmunder Arena verließ. Reden wollte der Spanier nicht, wieso auch? Zuvor hatte er ja wieder einmal seine Taten auf dem Platz sprechen lassen – und beim 2:0 (1:0) von Borussia Dortmund gegen den SC Freiburg ein kleines Stückchen Bundesligageschichte geschrieben.

Alcacer steht nach seinem Treffer zum 2:0 (90.+1) bei nunmehr neun Jokertoren – nach 13 Bundesliga-Spieltagen. Erfolgreicher war noch kein anderer Einwechselspieler in der langen Historie der Liga, und Alcacer hat noch 21 Spieltage Zeit, um seine Rekordbilanz nach oben zu schrauben. Angesichts dieser Zahlen geriet selbst Trainer Lucien Favre ins Schwärmen. "Er spürt Fußball im Strafraum und ist sehr, sehr gefährlich."

Da ist der Spanier beim BVB nicht der Erste – er hat mit Aubameyang und insbesondere Lewandowski prominente Vorgänger. Was zu der Frage führt:

Wird Paco Alcácer genauso gut wie Robert Lewandowski?

Heiko Ostendorp

Fußballchef

Pro

Ja, Alcácer kann sogar besser werden als Lewandowski

Geschichte hat Paco Alcácer bereits jetzt geschrieben. Nach nicht mal fünf Monaten in der Bundesliga hat der BVB-Stürmer einen ewigen Rekord geknackt und mit neun Joker-Toren bei acht Einsätzen eine unglaubliche Quote aufgestellt.

Viele werden bei einem Vergleich mit Robert Lewandowski einwerfen, dass dieser seit Jahren in ähnlicher Manier trifft und Paco bisher nur als Einwechselspieler glänzt. Doch wer jetzt den neuen Dortmunder Superknipser beobachtet, der merkt, dass er sogar noch Luft nach oben hat – und genau aus diesem Grund durchaus in die riesigen Fußstapfen eines Lewandowski treten kann.

Bislang ist es vor allem sein Torriecher, sein Instinkt, der ihm zu seinen Treffern verhilft. Doch Alcácer bringt alle Anlagen mit, um jeder Mannschaft auch über 90 Minuten zu helfen. Er hat nicht umsonst alle Jugend-Nationalteams Spaniens durchlaufen und auch dort regelmäßig getroffen. Er ist erst 25 und kann, wenn er so weitermacht, sogar noch besser als Lewandowski werden.

Florian Wichert

Stellvertretender Chefredakteur

Kontra

Nein, Alcácer ist ein Joker, Lewandowski eine Legende

Nur 28 Minuten braucht Paco Alcácer in der Bundesliga für ein Tor. Acht Einsätze, zehn Tore, davon neun als Joker – was für eine Quote. Kein Wunder, dass der spanische Torjäger schon jetzt mit seinen Vorgängern beim BVB verglichen wird, insbesondere mit Lewandowski. Das ist aber nicht nur falsch, sondern auch unfair.

Lewandowski kam 2010 schon mit 21 Jahren zum BVB. Nach acht Bundesliga-Toren im ersten Jahr traf er seit 2011/12 für Dortmund und später den FC Bayern in jeder Saison mindestens 17 Mal. Er war immer unter den drei erfolgreichsten Torschützen und holte bei insgesamt 187 Treffern in 269 Spielen dreimal die Torjägerkrone. Schnellster Hattrick der Geschichte, schnellster Viererpack, schnellster Fünferpack: Lewandowski schreibt seit Jahren Geschichte.

Alcácer ist bereits 25 Jahre alt. Er hat sich beim FC Barcelona nicht durchsetzen können, steht in der Bundesliga noch am Anfang. Bisher hat er nur eines bewiesen: Er ist ein guter Joker. In der Startelf stand er lediglich zweimal.

Was denken Sie – wer hat recht?




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