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FC Bayern – Jerome Boateng ist kämpferisch: "Werde hier nicht wegrennen"

Zukunft beim FC Bayern  

Nach Hoeneß-Klartext: Boateng kontert Wechselt-Gerüchten

31.05.2019, 15:48 Uhr | sid

FC Bayern – Jerome Boateng ist kämpferisch: "Werde hier nicht wegrennen". Jerome Boateng hielt sich bei der Meisterfeier des FC Bayern merklich zurück. (Quelle: imago images/Revierfoto)

Jerome Boateng hielt sich bei der Meisterfeier des FC Bayern merklich zurück. (Quelle: Revierfoto/imago images)

Uli Hoeneß legt ihm einen Wechsel nahe, er selbst hält sich bei den Feierlichkeiten zu Meisterschaft und Pokal zurück. Alles deutet auf einen Abschied von Jerome Boateng hin. Doch nun redet der Weltmeister Klartext.

Er scheint nicht mehr erwünscht, aber dennoch kann sich Ex-Weltmeister Jerome Boateng trotz einer persönlich verkorksten Saison eine Zukunft beim Fußball-Rekordmeister FC Bayern München vorstellen.

"Ich werde hier bestimmt nicht wegrennen. Situationen verändern sich schnell", sagte Boateng dem "Kicker" (Freitagsausgabe). Zuletzt hatte Präsident Uli Hoeneß dem Innenverteidiger, der noch einen Vertrag bis 2021 besitzt, einen Wechsel nahegelegt.

Boateng wurde zuletzt kritisiert, weil ihm nach der Meistertitel und dem DFB-Pokalerfolg eher nicht zum feiern zumute war. Boateng dazu: "Wenn du keine Rolle spielst, dann tut dir das weh. Meinen Mitspielern gegenüber verhalte ich mich immer respektvoll. Aber ich kann mich nicht verstellen, lache nicht herum und tue so, als würde ich mich riesig freuen."

Hohe Konkurrenz auf Boatengs Position

"Er ist kein Spieler für die Bank. Er ist kein Spieler, der das verträgt, das hat man jetzt die letzten Wochen gesehen. Und dann ist es besser für ihn zu gehen", sagte Hoeneß am Montag bei Sport1. Der Double-Gewinner aus München hat für Boatengs Positionen in der Abwehr die beiden französischen Weltmeister Lucas Hernandez und Benjamin Pavard verpflichtet. Außerdem stehen Mats Hummels und Niklas Süle als Innenverteidiger im Kader.

Jahrelang hatte Boateng in der Bayern-Defensive als unangreifbar gegolten, ehe Trainer Niko Kovac ihn ab der Hinrunde der vergangenen Saison immer wieder auf die Bank setzte. Boateng akzeptierte die Entscheidung, in der Rückserie habe er sich jedoch "auf den Kopf stellen und gut spielen" können, "ich war trotzdem raus in gewissen Spielen". Weder am letzten Bundesligaspieltag gegen Eintracht Frankfurt (5:1) noch im Pokalfinale gegen RB Leipzig (3:0) spielte er.


Die Startschwierigkeiten in die Saison erklärt sich Boateng mit dem geplatzten Wechsel zu Paris St. Germain. "Ich war mit dem Kopf schon weg. Wenn du eine so sichere Zusage bekommst und eine adäquate Summe bezahlt wird, es plötzlich aber Nein heißt, bricht etwas in dir zusammen", sagte er.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur sid

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