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FC Schalke 04: Schauspieler Peter Lohmeyer tritt wegen Tönnies aus

Schauspieler Peter Lohmeyer  

Prominenter Schalke-Fan tritt aus: "Sauer und traurig"

12.08.2019, 20:28 Uhr | sid

 (Quelle: Reuters)
"Nich' so'ne Scheiße labern": Das sagen Gelsenkirchener Passanten zur Strafe für Schalke-Boss Tönnie

Der Vorwurf des Rassismus sei unbegründet, teilte der Fußball-Bundesligist nach einer mehrstündigen Sitzung des Ehrenrats mit. Die Passanten in Gelsenkirchen sind sich uneins über diese Einschätzung. (Quelle: Reuters)

"Nicht so eine Scheiße labern": Das sagen Passanten in Gelsenkirchen zum Urteil gegen den Schalke-Boss. (Quelle: Reuters)


Der Ärger der Schalker Fans über die rassistischen Äußerungen ihres Klubchefs Clemens Tönnies wird nicht weniger. Nun zieht mit Schauspieler Peter Lohmeyer ein bekanntes Klub-Mitglied Konsequenzen.

Schauspieler Peter Lohmeyer tritt als Mitglied bei Schalke 04 aus. "Schalke 04 war immer ein Vorreiter im Kampf gegen Diskriminierung und Rassismus, und darauf war ich immer sehr stolz. Jetzt wird das durch den Metzger infrage gestellt, und das macht mich sauer – und traurig", sagte der 57-Jährige dem Magazin "11Freunde" im Hinblick auf die rassistische Äußerung des Aufsichtsratsvorsitzenden Clemens Tönnies in der vergangenen Woche.

Schauspieler Peter Lohmeyer bei einem Benefizspiel 2015 im Schalke-Trikot: Jetzt will er nicht länger Mitglied sein. (Quelle: imago images/Eibner)Schauspieler Peter Lohmeyer bei einem Benefizspiel 2015 im Schalke-Trikot: Jetzt will er nicht länger Mitglied sein. (Quelle: Eibner/imago images)

Lohmeyer wünscht sich Rücktritt von Tönnies

Ihm komme es "irgendwie" so vor "als hätten Menschen in diesem Verein diese Haltung nur benutzt und nicht wirklich gelebt", fügte Lohmeyer an, der zu den bekanntesten Schalke-Anhängern gehört. S04-Boss Tönnies hatte bei einem Termin die Finanzierung von Kraftwerken in Afrika empfohlen und wortwörtlich gesagt: "Dann würden die Afrikaner aufhören, Bäume zu fällen, und sie hören auf, wenn's dunkel ist, Kinder zu produzieren."


Lohmeyer sagte, dass Tönnies mit einem Rücktritt "seine letzte große Tat für Schalke" hätte leisten können, "damit hätte er vom Verein eine große Last genommen. Aber es ging ihm anscheinend in diesem Moment nicht um Schalke, sondern um ihn selbst".

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