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FC Bayern München: Lewandowski benennt vor Liga-Gipfel ein Bayern-Problem

FC Bayern München  

Lewandowski benennt vor Liga-Gipfel ein Bayern-Problem

09.11.2019, 10:34 Uhr | dpa

FC Bayern München: Lewandowski benennt vor Liga-Gipfel ein Bayern-Problem. Will die jungen Sieler zu mehr Ansagen im Spiel motivieren: Bayern-Stürmer Robert Lewandowski.

Will die jungen Sieler zu mehr Ansagen im Spiel motivieren: Bayern-Stürmer Robert Lewandowski. Foto: Matthias Balk/dpa. (Quelle: dpa)

München (dpa) - Torjäger Robert Lewandowski hat vor dem Liga-Gipfel gegen Borussia Dortmund ein aktuelles Problem beim FC Bayern München benannt.

"Eine Achse, die nur aus Neuer und Lewandowski besteht, ist zu wenig", sagte der 31 Jahre alte polnische Fußball-Nationalspieler vor der heutigen Partie in der "Süddeutschen Zeitung".

"In jedem Mannschaftsteil, in jeder Linie sollte es einen Anführer geben: Torwart, Abwehrspieler, einer aus dem Mittelfeld, einer aus der Offensive, das wäre perfekt. Es kann nicht ein Spieler alle führen, das ist zu viel, das ist unmöglich", erläuterte der Angreifer.

Lewandowski vermisst "Kommandos" von mehr Spielern auf dem Platz. Er versucht, die jüngeren Teamkollegen dazu zu animieren. "Die jungen Spieler sind natürlich noch etwas zurückhaltend, oder sie haben mit der Sprache ein Problem. Aber ich weiß, dass zwei, drei Monate in einem Land reichen, um Kommandos geben zu können! Das muss man auch erwarten können!"

Lewandowski stellt die These auf, dass die junge Spielergeneration mehr Ansagen bräuchte, weil sie das aus den Nachwuchsakademien so kenne. "Wenn du Vorgaben von Trainern von klein auf gewohnt bist, verlierst du die individuellen Sachen, das eigene Denken."

Heutzutage hätten die jungen Spieler "ein bisschen Angst zu sprechen, vielleicht ist es auch: keine Lust", bemerkte Lewandowski: "Das ist eine Generation, die schreibt viel SMS, die kommuniziert viel im Internet, sie telefoniert weniger. Das ist einfach eine andere Kultur."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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