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Ralf Rangnick verlässt Red Bull auf eigenen Wunsch – "richtiger Zeitpunkt"

Auf eigenen Wunsch  

Ralf Rangnick verlässt Red Bull

31.07.2020, 18:49 Uhr | dpa, t-online.de, dsl

Ralf Rangnick verlässt Red Bull auf eigenen Wunsch – "richtiger Zeitpunkt". Ralf Rangnick: Der frühere Bundesliga-Trainer hat seinen Job bei Red Bull auf eigenen Wunsch gekündigt. (Quelle: imago images/Christian Schroedter)

Ralf Rangnick: Der frühere Bundesliga-Trainer hat seinen Job bei Red Bull auf eigenen Wunsch gekündigt. (Quelle: Christian Schroedter/imago images)

Die Zeit von Ralf Rangnick beim Red Bull ist vorbei. Wie das Unternehmen mitteilte, wurde der Vertrag des früheren Trainers und Sportdirektors des Bundesligisten RB Leipzig als "Head of Sport and Development Soccer" auf Wunsch des 62-Jährigen aufgelöst.

Der Architekt geht. Ralf Rangnick hat seine langjährige Arbeit beim Red-Bull-Konzern beendet und sich auf eine Auflösung seines Vertrages als "Head of Development Soccer" verständigt. "Für mich ist jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen, meine Tätigkeit bei Red Bull zu beenden. Ich möchte mich bei allen Mitarbeitern und speziell bei Dietrich Mateschitz für die Unterstützung und das Vertrauen bedanken. Er hat mir die Möglichkeit gegeben, hier über all die Jahre etwas Einzigartiges aufzubauen", wurde Rangnick am Freitag in einer Mitteilung des Konzerns zitiert.

Rangnick hatte in seiner im Vorjahr geschaffenen Position noch einen Kontrakt bis 2021. Die Auflösung ist nun das Ende eines schleichenden Abschieds. Der 62-Jährige war seit 2012 in verschiedenen Positionen im Konzern tätig, hatte als Sportdirektor und Trainer maßgeblichen Anteil daran, dass RB Leipzig in der Spitzengruppe der Bundesliga etablierte: Drei Aufstiege, eine Vize-Meisterschaft, das Pokalfinale 2019 und zwei Qualifikationen für die Champions League feierte Rangnick in seiner Zeit mit den Leipzigern.

"Wir lassen Ralf Rangnick nur ungern ziehen, entsprechen aber seinem Wunsch nach Vertragsauflösung und danken ihm für die außergewöhnliche Arbeit, die er in den letzten acht Jahren geleistet hat. Dank Ralf Rangnick gilt Red Bull Soccer heute weltweit als Referenzpunkt und Vorbild für erfolgreiches Management im Fußball", sagte Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz.

Doch schon der Wechsel weg von Leipzig zum Berater-Posten für die Red-Bull-Standorte in Brasilien und New York vor einem Jahr waren der Anfang vom Ende. Mit dem AC Mailand hatte der angesehene Trainer lange eine Exit-Option in der Hinterhand. Die zerschlug sich allerdings in der vergangenen Woche, als der italienische Top-Klub auf ein Engagement als Trainer und Sportdirektor verzichtete. Ob die Bundesliga eine Option für den DFB-Pokalsieger von 2011 ist, ist nicht bekannt.

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