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Trainer-Hammer bei Gladbach! Xabi Alonso soll Fohlen ab Sommer übernehmen

Hammer bei der Borussia  

Bericht: Weltstar soll neuer Gladbach-Trainer werden

22.03.2021, 11:49 Uhr | np, t-online

Trainer-Hammer bei Gladbach! Xabi Alonso soll Fohlen ab Sommer übernehmen. Xabi Alonso: Als Aktiver spielte der 39-Jährige unter anderem für Bayern München und Real Madrid. (Quelle: imago images/J.J. Guillen)

Xabi Alonso: Als Aktiver spielte der 39-Jährige unter anderem für Bayern München und Real Madrid. (Quelle: J.J. Guillen/imago images)

Das wäre eine Sensation. Nach Informationen der "Bild" wird Ex-Bayern-Star Xabi Alonso im Sommer neuer Gladbach-Trainer. Der Verein kommentierte die Meldung bislang nicht. 

Gladbach hat angeblich einen Favoriten für die Nachfolge von Trainer Marco Rose – und der hat es in sich. Nach Informationen der "Sport Bild" sowie der "Bild" soll der ehemalige Real- und Bayern-Star Xabi Alonso neuer Coach bei den Fohlen werden. 

Alonso soll demnach das Traineramt des scheidenden aktuellen Coaches Marco Rose übernehmen, der nach der laufenden Spielzeit zu Borussia Dortmund wechselt. Der 39-Jährige Spanier trainiert derzeit noch die zweite Mannschaft von Real Sociedad – und steht mit seinem Klub in der dritten spanischen Liga auf Platz eins. 

Von Gladbacher Seite wollte bislang niemand die Personalie kommentieren, auch Alonsos Berater Iñaki Ibáñez verkündete gegenüber dem Journalisten Patrick Berger: "Ich kommentiere Gerüchte grundsätzlich nicht. Xabi ist hier bei Real Sociedad und konzentriert sich auf die Aufgabe. Wir werden sehen, was die Zukunft bringt." Gladbach-Manager Max Eberl hatte sich zuletzt im "Sportstudio" bedeckt gehalten und wollte keine Namen kommentieren. Nun soll es also ein Weltstar werden. Der "Bild" zufolge sei Alonso Eberls Top-Favorit, fix sei jedoch noch nichts. So stehe Gladbachs Manager auch mit mindestens einem weiteren, nicht bekannten Kandidaten im Kontakt. Der italienische Journalist und Transfer-Insider Fabrizio Romano schlägt einen ähnlichen Ton an. Er schreibt, es habe ein Treffen zwischen Alonso und Vertretern der Borussia gegeben, bei dem beide Seiten ihre Ideen präsentiert hätten. Unterschrieben sei jedoch noch nichts.

Kurios: Alonsos aktueller Arbeitgeber Real Sociedad reagierte überrascht auf die Berichterstattung aus Deutschland. Der Verein habe dem Trainer des Drittligateams erst kürzlich einen neuen Vertrag vorgelegt und wisse nichts von anderweitigen Verhandlungen Alonsos.

Mit Alonso käme ein ehemaliger Weltklasse-Spieler zu den Fohlen. Der 114-fache spanische Nationalspieler beendete im Sommer 2017 beim FC Bayern München seine Karriere. Zuvor spielte er jahrelang bei Real Madrid sowie beim FC Liverpool. 

In seiner Karriere gewann der 39-Jährige etliche Titel, darunter drei Mal die Deutsche Meisterschaft mit dem FC Bayern, zwei Mal die Champions League, zwei Mal die Europameisterschaft sowie als absolutes Highlight 2010 die Welmeisterschaft.

Ein Weltstar bei den Fohlen? 

So oder so: Mit der Verpflichtung des ehemaligen Weltklasse-Spielers wäre Max Eberl ein echter Coup gelungen. Doch passt Alonso nach Gladbach?

Fakt ist: Der 39-Jährige ist ein absoluter Trainer-Novize. Im Sommer 2018 startete er als Jungendtrainer bei Real Madrid seine Karriere, ehe er ein Jahr später die zweite Mannschaft seines Heimatklubs Real Sociedad übernahm. 

Dass fehlende Erfahrung auf dem Trainerstuhl aber kein Hindernis für einen erfolgreichen Start ins Business sein muss, zeigt das Beispiel Zinédine Zidane. Der Weltmeister von 1998 übernahm im Januar 2016 das Amt des Cheftrainers bei Real Madrid – und holte in der Folge drei Mal hintereinander die Champions League: Rekord. 

Alonso würde bei der Borussia eine Nummer kleiner ins Profi-Geschäft einsteigen, die Voraussetzungen wären andere – und sind Stand jetzt ungewiss. Denn noch ist völlig offen, ob sich die zuletzt taumelnde Borussia für das internationale Geschäft qualifiziert. Am Erreichen der Champions respektive Europa League entscheidet sich allerdings auch, welcher Kader ihm zur Verfügung stehen würde. 

Sollten wichtige Stützen des Teams wie Florian Neuhaus, Lars Stindl oder Marcus Thuram den Verein verlassen, müsste Alonso ein neues Team bauen. Mit Max Eberl hätte er jedoch einen Manager im Rücken, der ihm das nötige Vertrauen und auch die Zeit gäbe, eine Mannschaft mit Potenzial zu entwickeln. 

Eberl selbst hatte vorvergangene Woche bereits bezüglich eines neuen Trainers verkündet: "Wir haben sehr gute Gespräche geführt – und bei uns geht der Fokus langsam auf die Zielgerade". Eine Zielgerade, an deren Ende wohl Xabi Alonso wartet. 

Verwendete Quellen:

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