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Völler schließt Zukunft als TV-Experte nicht aus

Von dpa
Aktualisiert am 20.05.2022Lesedauer: 2 Min.
Schließt eine Rolle als TV-Experte nicht aus: Rudi Völler.
Schließt eine Rolle als TV-Experte nicht aus: Rudi Völler. (Quelle: Holger Schmidt/dpa./dpa)
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Mexiko-Stadt (dpa) - Nach seinem Abschied als GeschĂ€ftsfĂŒhrer Sport beim Bundesligisten Bayer Leverkusen schließt Fußball-Ikone Rudi Völler ein Engagement als TV-Experte nicht aus.

"Man soll nie nie sagen", antwortete der 62-JÀhrige auf eine entsprechende Frage im Interview der Deutschen Presse-Agentur: "Aber erstmal beschÀftige ich mich damit nicht." Völler war in den 90er-Jahren schon einmal Experte beim Sky-VorgÀnger "Premiere".

UnabhĂ€ngig davon werde er sich aber auch in Zukunft das eine oder andere Mal öffentlich zu Wort melden, kĂŒndigte der Weltmeister von 1990 an. "Ich werde sicher auch mal ab und zu meine Meinung sagen, wenn ich das GefĂŒhl habe, meinen Club verteidigen zu mĂŒssen oder dass mal was Kritisches gesagt werden sollte", sagte er: "Aber, da kann man sich auf mich verlassen, alles mit einem gewissen Augenmaß. Und - ich bin sicher, dass ich das hinbekomme – auch nicht zu oft. Ich werde ganz sicher nicht den Besserwisser geben. Das auf keinen Fall."

So oder so ist sich Völler, der bei Bayer Mitglied des Gesellschafterausschusses und Club-Botschafter wird, sicher: "Wenn man so lange wie ich im Sport dabei war, geht man ja nicht komplett in Rente. Ganz auf die faule Haut lege ich mich sicher nicht." Er freue sich "auch jetzt schon, wenn die Bundesliga wieder losgeht. Und ich freue mich auf die Auslosung der Champions-League. Da simmer dabei!"

Zu seinen Nachfolgern habe er "ein gutes VerhĂ€ltnis", erklĂ€rte Völler. Er habe sie "ja auch zum Teil selbst installiert. Das haben uns die Bayern ein bisschen vorgemacht: Ex-Spieler mit großer Historie in sehr wichtigen Funktionen einzubinden. Wie nun bei Simon Rolfes oder Stefan Kießling. Das gehört zu einem Traditionsclub dazu. Und wir sind ein Traditionsclub."

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