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Champions League: Chelsea und Arsenal sind ernüchtert

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Viertelfinale - Hinspiele  

Englische Festspiele enden in Ernüchterung

02.04.2008, 22:54 Uhr | dpa

Michael Ballack (re.) im Duell mit Vederson (Foto: dpa)Michael Ballack (re.) im Duell mit Vederson (Foto: dpa) Michael Ballacks FC Chelsea und Jens Lehmanns FC Arsenal müssen um den Einzug ins Halbfinale der Champions League bangen. Trotz zum Teil drückender Überlegenheit verlor Chelsea das Viertelfinal-Hinspiel bei Fenerbahce Istanbul überraschend mit 1:2 (1:0) und muss diesen Rückstand im zweiten Duell am kommenden Dienstag wettmachen. Der Londoner Stadtrivale FC Arsenal kam daheim gegen den Vorjahresfinalisten FC Liverpool über ein 1:1 (1:1) nicht hinaus und steht im Rückspiel ebenfalls unter großem Druck. Die Halbfinals zwischen den Gesamtsiegern dieser beiden Begegnungen finden dann am 22. und 30. April statt.

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Chelsea entfacht Dauerdruck

Im Hexenkessel des mit 50.000 Zuschauern ausverkauften Istanbuler Sükrü-Saracoglu-Stadions war Chelsea lange Zeit das klar bessere Team. Die heimstarke Fener-Elf, die vor allem dank ihrer vier Siege vor eigenem Publikum zum ersten Mal in der Klub-Geschichte ins Champions-League-Viertelfinale gelangt war, kam zunächst überhaupt nicht zum Zug. Und lag plötzlich hinten, als nach Maloudas Flanke der Brasilianer Deivid (13. Minute) das dritte Eigentor der Türken in diesem Jahr in Europas Meisterliga fabrizierte. Chelsea blieb dank der Überlegenheit im Mittelfeld, in dem auch Nationalteamkapitän Ballack sich steigerte, in der Folge am Drücker und hätte durch Didier Drogba (45.) nach Ballacks Traumpass gar 2:0 zur Pause führen können.

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Fenerbahce stellt den Spielverlauf auf den Kopf

Nach dem Wechsel kamen die ohne Star-Verteidiger Roberto Carlos (Sprunggelenksblessur) angetretenen Gastgeber etwas besser in die Partie, doch Chelsea gefiel weiter durch die klarere Spielanlage. Ballack hatte den zweiten Treffer auf dem Fuß, scheiterte jedoch mit seinem gewaltigen Fernschuss an Keeper Volkan (58.). Das rächte sich, denn der eingewechselte Kazim-Kazim (65.) und der mit einem Gewaltschuss nun auf der richtigen Seite erfolgreiche Deivid (80.) stellten den Spielverlauf mit ihren Treffern nahezu auf den Kopf.

Arsenal bleibt ein Elfmeter verwehrt

Im Emirates-Stadion lieferten sich Arsenal und Liverpool im ersten von drei Aufeinandertreffen binnen sechs Tagen eine flotte Partie. Emmanuel Adebayor (23.) schaffte per Kopf die wichtige Führung, die Dirk Kuyt (26.) jedoch mit seinem vierten Treffer im laufenden Wettbewerb beinahe postwendend egalisieren konnte. Der Spanier Manuel Almunia, der erneut für den deutschen Nationalkeeper Lehmann im Arsenal-Tor stand, verhinderte nach Wiederanpfiff gegen Kuyt das 1:2 (48.). In der 66. Minute hatte Kuyt dann allerdings großes Glück, als er Aleksandar Hleb foulte, der fällige Elfmeterpfiff aber ausblieb.

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