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Van Gaal: "Großartige Mentalität deutscher Fußballer"

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Champions League  

"Großartige Mentalität deutscher Fußballer"

26.04.2010, 17:02 Uhr | sid, sid

Van Gaal: "Großartige Mentalität deutscher Fußballer". Der Trainer der Bayern: Louis van Gaal. (Foto: dpa)

Der Trainer der Bayern: Louis van Gaal. (Foto: dpa)

Der deutsche Rekordmeister reist mit einem 1:0-Polster in München zum Rückspiel nach Lyon (ab 20.30 Uhr im t-online.de Live-Ticker). Nachdem der Einsatz der halben Bayern-Innenverteidigung fraglich ist, ruhen alle Hoffnungen auf der Offensive.


Trainer Louis van Gaal spricht im Interview über die akute Personalnot der Bayern, die Mentalität deutscher Fußballer und wie wichtig Arjen Robben für das Team ist.

Herr van Gaal, im Halbfinal-Rückspiel bei Olympique Lyon wird es wohl auf den Charakter Ihrer Mannschaft ankommen. Wie gefestigt ist der?

Louis van Gaal: Wir lagen schon so oft hinten, und sind doch immer wieder zurückgekommen. Das ist eigentlich unglaublich. Wir haben ein volles Programm im Rücken - und sind immer noch da. Auch gegen Borussia Mönchengladbach haben wir einen Rückstand noch in ein Unentschieden umgebogen. Wir sind noch immer oben und nur abhängig von uns selbst. Wir können es schaffen.

Aber in Lyon werden Ihnen wohl einige Spieler fehlen, nicht zuletzt die gesperrten Franck Ribéry und Danijel Pranjic.

Ja, und jetzt haben wir auch viele Verletzte wie Demichelis, van Buyten und Contento. Tymoschtschuk ist krank, er hat mich angerufen, er hat keine Chance zu spielen. Wir haben viele Probleme, aber der Wille ist groß.

Welcher der angeschlagenen Spieler hat denn die größte Chance, doch eingesetzt zu werden?

Das kann ich nicht sagen. Sie sind dabei, also haben wir die Hoffnung, dass sie spielen können. Wir haben 17 Spieler dabei, und wenn sie (die Verletzten, d. Red.) nicht spielen können, haben wir immer noch 14 Spieler. Also können wir immer elf aufstellen.

Wie bereiten Sie Ihre Mannschaft angesichts dieser Probleme auf dieses wichtige Spiel vor?

Trainieren können wir nicht so viel, weil die Spieler zwei Tage nach einem Spiel immer am meisten übermüdet sind. Wir analysieren, führen Gespräche. Aber ich glaube auch, dass die Spieler auch so gerne ins Finale kommen würden. Wir müssen aber das Hinspiel vergessen, das wird ein ganz anderes Spiel.

Sie haben den Willen Ihrer Mannschaft angesprochen. Woher kommt diese Mentalität?

Als ich in den Niederlanden Trainer war, habe ich immer gesagt, dass wir auch in der 90. Minute gegen eine deutsche Mannschaft noch nicht gewonnen haben. Wir haben viele deutsche Spieler in der Mannschaft, und viele ausländische Spieler, die viele Jahre in Deutschland gespielt haben. Diese Spieler haben viel vom deutschen Fußball übernommen. Das ist die großartige Mentalität von deutschen Fußballern. Deshalb bin ich auch hier bei Bayern München.

Für Sie ist es nichts Neues, in einem Halbfinale der Champions League zu stehen. Sind Sie dennoch ein bisschen nervös?

Ich habe niemals einen Tag vor dem Spiel Spannung, das wäre auch nicht gut. Wenn das Spiel näher kommt, werde ich aber Spannung fühlen. Das ist aber auch wichtig: Ich muss sehr scharf sein, um das Spiel zu beobachten und an meine Maßnahmen zu denken. Ich brauche Spannung, aber das ist gesunde Spannung. Wenn es sehr gut läuft, werde ich aber ruhig auf meiner Bank sitzen.

Glauben Sie, dass es am Ende wieder Arjen Robben richten muss, wie schon im Achtel- und Viertelfinale?

Alle Spieler spielen eine Rolle, und Robben macht das auch. Ich glaube, dass die anderen Spieler sein Spiel lesen, und das ist gut. Aber er hat so viele wichtige Tore gemacht, er ist so wichtig für unsere Mannschaft.

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