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Arjen Robben: Uli Hoeneß verteidigt Flügelflitzer gegen Kritiker

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Hoeneß rechnet mit den Robben-Kritikern ab

23.11.2011, 14:02 Uhr | t-online.de

Arjen Robben: Uli Hoeneß verteidigt Flügelflitzer gegen Kritiker. Wie man ihn kennt: Uli Hoeneß in Rage (Quelle: imago)

Wie man ihn kennt: Uli Hoeneß in Rage (Quelle: imago)

Aus München berichtet Thomas Tamberg

Seitdem Uli Hoeneß beim FC Bayern München vom Manager-Posten auf den Präsidenten-Stuhl gewechselt ist, beißt sich der 59-Jährige unmittelbar nach Spielende meist auf die Zunge. Die Statements zum Spiel möchte er lieber den Akteuren rund ums Tagesgeschäft überlassen. Doch manchmal kann er sich nicht zurückhalten. Wenn ihm etwas ganz besonders auf dem Herzen liegt, dann muss es raus.

Wenige Minuten zuvor hatten die Bayern als erstes deutsches Team mit einem souveränen 3:1 (2:0)-Erfolg gegen den FC Villarreal den Einzug ins Achtelfinale der Champions League perfekt gemacht, als Hoeneß vor die versammelte Presse trat.

"Wir brauchen Arjen"

"Das geht mir auf den Sack, dass man so einen Weltklassespieler in Frage stellt, nur weil er nach acht Wochen Pause ein, zwei schlechte Spiele gemacht hat", polterte der Klub-Präsident in die Mikrophone der Journalisten. Eine solche Diskussion werde er nicht zulassen. "Da werde ich Theater machen. Wir brauchen Arjen und es ist nur eine Frage der Zeit, bis er wieder der alte wird." In diesem Moment blitzte der Manager in Hoeneß auf, der sich früher bedingungslos vor seine Spieler stellte.

Leichtigkeit ist verflogen

Nachdem Robben beim Bundesliga-Gipfel gegen Dortmund überraschend in der Startelf stand, aber bei der 0:1-Pleite nicht überzeugen konnte, zeigte sich der Niederländer gegen schwache Spanier formverbessert. Allerdings wurde erneut deutlich, dass nach dem Ausfall von Bastian Schweinsteiger die beängstigende Leichtigkeit beim Rekordmeister endgültig verflogen ist. "Es ist ein anderes Spiel, wenn Arjen spielt, weil wir eine andere Spielanlage haben", sagte Mario Gomez. "Das braucht seine Zeit."

Robben: "Die letzten Prozente fehlen noch"

Robben weiß selbst, dass er noch ein wenig Zeit benötigt, um wieder zu alter Stärke zurückzufinden. "Es ist wichtig auf dem Platz zu stehen, um wieder den Rhythmus zu bekommen. Die letzten Prozente fehlen aber noch", sagte der Dribbelkünstler, der sich über die Rückendeckung freute. "Ich muss mich beim Verein und Trainer bedanken, dass sie mir das Vertrauen schenken. Es ist nicht normal, dass man gleich wieder von Beginn spielen kann."

Ribéry und Kroos glänzen

Nach dem Schweinsteiger-Ausfall setzt Trainer Jupp Heynckes darauf, dass Robben schnell wieder zu alter Klasse zurückfindet, um mit seinen genialen Momenten Spiele alleine zu entscheiden. Soweit ist es allerdings noch nicht. Gegen den FC Villarreal setzten andere Spieler die Glanzlichter. Allen voran Franck Ribéry und Toni Kroos. Der deutsche Mittelfeldspieler durfte wieder hinter den Spitzen ran und fühlte sich dort nach eigener Aussage "sehr gut". Thomas Müller rotierte überraschend auf die Ersatzbank. David Alaba und Anatolij Timoschtschuk bildeten die Doppelsechs.

Gomez schießt 20. Pflichtspiel-Tor

Bereits nach drei Minuten klingelte es im Kasten der Spanier. Nach einem katastrophalen Abwehrfehler der Gäste steckte Kroos mustergültig für Ribéry durch und der Franzose brachte sein Team mit dem ersten Torschuss des Spiels auf die Siegerstraße. Gomez (23.) mit seinem 20. Tor im 20. Pflichtspiel der Saison und erneut der starke Ribéry (69.) sorgten vor 66.000 Zuschauern im Eiskeller Allianz Arena letztlich für den hochverdienten Sieg. Jonathan de Guzmán erzielte in der 50. Minute den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer für die ansonsten harmlosen Gäste.

Lob nach vorzeitigem Gruppensieg

Strahlende Gesichter gab es anschließend trotzdem nicht, dafür steckte die 0:1-Pleite in der Bundesliga gegen Borussia Dortmund noch zu tief in den Knochen. Aber dennoch: Nach Tagen des Zweifelns hat der FC Bayern wieder ein positives Ausrufezeichen gesetzt. Die gleichzeitige 1:2-Niederlage von Manchester City beim SSC Neapel bescherte den Münchnern zusätzlich den vorzeitigen Gruppensieg. "Das es bei so einer schweren Gruppe so souverän wird, war nicht zu erwarten", sagte Hoeneß. Sportdirektor Christian Nerlinger sprach von einer "Riesenleistung" der Mannschaft.

Heynckes: "Souverän den Durchmarsch gemacht"

Auch wenn das Prestigeduell gegen Dortmund in der Liga verloren wurde, kann der FC Bayern zufrieden auf die Leistungen in der Königsklasse blicken. Während die Westfalen nur noch eine theoretische Chance auf das Weiterkommen haben, kann der FC Bayern schon vorzeitig das Erreichen des Achtelfinals feiern. "Es war eine sehr schwere Gruppe mit Mannschaften aus den vier besten Ligen Europas und wir haben souverän den Durchmarsch gemacht", lobte Heynckes seine Mannschaft.

Es geht um 800.000 Euro

Am letzten Spieltag geht es nun zu Manchester City. "Wir können jetzt ganz locker dorthin fahren", sagte Mannschaftskapitän Philipp Lahm. Zwar bleibe der Nervenkitzel vor Weihnachten einem erspart, wie Hoeneß meinte, aber immerhin gehe es auch um 800.000 Euro. Daher wolle man auch nichts abschenken, wie Vereinsboss Karl-Heinz Rummenigge ergänzte.

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