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Grippewelle beim FC Bayern: Mario Gomez und Thomas Müller drohen auszufallen

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Auch Gomez und Müller droht der Ausfall

06.12.2011, 16:55 Uhr | dpa, dapd

Grippewelle beim FC Bayern: Mario Gomez und Thomas Müller drohen auszufallen. Der Einsatz von Thomas Müller (li.) und Mario Gomez gegen Manchester City ist fraglich. (Quelle: imago)

Der Einsatz von Thomas Müller (li.) und Mario Gomez gegen Manchester City ist fraglich. (Quelle: imago)

Bayern München wird vor dem letzten Gruppenspiel in der Champions League bei Manchester City von einer Grippewelle heimgesucht. Neben Arjen Robben und Toni Kroos, die gar nicht erst mit nach England reisen konnten, sind jetzt auch Mario Gomez und Thomas Müller gesundheitlich angeschlagen.

Die beiden Nationalspieler klagten über "ähnliche Symptome", berichtete Trainer Jupp Heynckes. Er werde erst am Spieltag über ihren Einsatz entscheiden können. Auch wenn die Bayern bereits als Gruppensieger feststünden, wolle man die Partie erfolgreich bestreiten, versicherte Heynckes: "Es ist selbstverständlich, dass ein Klub wie Bayern München hier seriös auftritt."

Erneuter Rückschlag für Robben

Besonders der Niederländer Robben dürfte über seinen erneuten Ausfall nicht erfreut sein. "Arjen ist natürlich enttäuscht, er wollte unbedingt spielen. Er hat sich am Morgen nochmal untersuchen lassen, aber es war nicht möglich", sagte Heynckes: "Die dauernden Ausfälle gehen natürlich an die Substanz." Es ist ein weiteres Kapitel in der Krankenakte des Niederländers, der mit zwei Elfmeter-Toren gegen Werder Bremen am vergangenen Bundesliga-Spieltag gerade den Weg zurück nach wochenlanger Verletzungspause geschafft hatte.

"Es ist gut, dass wir schon im Achtelfinale sind, deshalb können Spieler wie Robben und Kroos ihre Erkrankungen auskurieren", sagte Kapitän Philipp Lahm.

Nerlinger: "Haben eine kleine Grippewelle im Team"

Nach seinem spektakulären Comeback hatte der Niederländer am Sonntag "sehr, sehr gut trainiert", wie Jupp Heynckes berichtete: "Das war ein ganz anderer Arjen Robben, erlöst und erleichtert." Schon am Montag fühlte er sich jedoch nicht mehr gut und konnte nur im Kraftraum trainieren. Dienstag lag er dann wieder mal flach und sagte den Trip nach England ab.

"Wir haben eine kleine Grippewelle im Team", sagte Sportdirektor Christian Nerlinger mit heiserer Stimme. Dass es dabei auch wieder einmal Robben erwischte, passt ins Bild dieser für ihn bisher völlig verpatzten Saison. Erst hatte er wegen einer Schambeinentzündung über einen Monat nicht spielen können, dann folgten gut sechs Wochen Spielpause wegen einer Leistenoperation. "Für mich ist jetzt eine sehr schwere Zeit", hatte er noch am Samstag nach dem 4:1 gegen Bremen erklärt: "Ich bin noch lange nicht fit und noch lange nicht da, wo ich sein muss."

Dazu kam eine öffentliche Ego-Debatte um Robben, weil der bei einem seiner beiden Elfmetertore Mario Gomez den Ball weggeschnappt hatte. Bei einem Fan-Auftritt am Sonntag war Robben deshalb den Tränen nahe gewesen. "Aus der Mannschaft kam die Kritik jedenfalls nicht", sagte Torwart Manuel Neuer dazu. Jupp Heynckes lobte den "hervorragenden Teamgeist" und Präsident Uli Hoeneß erklärte: "Für uns ist ganz wichtig, dass Arjen zurückkommt. Die Mannschaft braucht ihn."

Hoffnung auf Rückkehr von Robben und Kroos

Immerhin gibt es Hoffnung, dass Robben genau wie Kroos beim Bundesliga-Spiel beim VfB Stuttgart wieder auflaufen kann. Bayern-Pressechef Markus Hörwick meinte dazu, dass "mit Behandlungen und Medikamenten alles dafür getan wird, dass Robben und Kroos dort dabei sein können".

Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge bedauert die Personalprobleme: "Aber wir wollen nichts abschenken. Das gebietet das Fairplay gegenüber Neapel und außerdem sind 800.000 Euro auch eine schöne Weihnachtsprämie. Wir brauchen das Geld - Manchester hat dafür einen Scheich." Allerdings hat Bayern das letzte Mal vor zehn Jahren auf englischem Boden gewonnen (damals 1:0 gegen Manchester United).


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