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Champions-League: Di Matteo und Schalke können sich keinen Fehltritt erlauben

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Auf Angriff in der Königsklasse  

Di Matteo und Schalke können sich keinen Fehltritt erlauben

21.10.2014, 14:39 Uhr | sid, t-online.de, dpa

Champions-League: Di Matteo und Schalke können sich keinen Fehltritt erlauben. Roberto Di Matteo bestreitet erst sein zweites Spiel als Trainer vom FC Schalke 04. (Quelle: imago/Horstmüller/Moritz Müller)

Roberto Di Matteo bestreitet erst sein zweites Spiel als Trainer vom FC Schalke 04. (Quelle: Horstmüller/Moritz Müller/imago)

Das Liga-Debüt unter dem neuen Trainer Roberto Di Matteo ist geglückt, doch jetzt muss sich der FC Schalke 04 auf der großen Fußball-Bühne beweisen. Vor dem Champions-League-Heimspiel gegen Sporting Lissabon (ab 20:30 Uhr im Live-Ticker auf t-online.de) ist für die Königsblauen klar, dass drei Punkte her müssen, wenn das Achtelfinale in greifbare Nähe rücken soll. "Wir müssen versuchen, die drei Punkte zu holen. Denn auswärts ist es schwieriger", sagte Matteo. Doch der portugiesische Gegner wird nicht so leicht zu knacken sein.

Angesichts der bisher mageren Ausbeute von zwei Punkten aus den Partien beim FC Chelsea in London und gegen NK Maribor kann sich die Mannschaft gegen Sporting keinen Fehltritt mehr erlauben. Sonst schwinden die Aussicht auf Platz zwei und den erneuten Einzug ins Achtelfinale. Denn Gruppenrang eins scheint für Spitzenreiter Chelsea (4 Punkte) reserviert. Der kann seine Führung daheim gegen Maribor (zwei Punkte) sogar noch ausbauen.

Die Ausgangslage ist für die Schalker sicherlich "nicht schlecht", wie Di Matteo meinte. "Aber die nächsten beiden Spiele sind sehr wichtig", weiß der Coach. Denn zwei fest eingeplante Punkte hatten die Gelsenkirchener beim 1:1 gegen den krassen Außenseiter Maribor liegen lassen. "Wir haben es in einem Spiel, das wir gewinnen mussten, versäumt. Wir müssen nachlegen", forderte deshalb auch Defensiv-Allrounder Dennis Aogo.

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Di Matteo warnt vor "gefährlichem Gegner"

Sporting "ist ein gefährlicher Gegner mit individuell guten Spielern", warnte Di Matteo seine Mannschaft. Zwar liegen die Lissabonner in der Königsklasse mit nur einem Punkt auf dem letzten Gruppenplatz, konnten aber am Wochenende mit dem 3:1-Sieg beim FC Porto im portugiesischen Pokalwettbewerb viel Selbstvertrauen tanken.

Respekt ja, Angst nein

Auch deshalb hat Di Matteo großen Respekt vor dem Hauptstadtklub, der derzeit in der Liga auf Platz vier liegt. "Es ist eine technisch gute Mannschaft, die gerne Ballbesitz hat, mit einem hervorragenden Trainer mit guten Ideen", betonte der 44-Jährige. Respekt ja, aber von Angst kann bei den Schalkern keine Rede sein. Dank ihres neuen Trainers hat die Mannschaft eine ordentliche Portion Selbstbewusstsein getankt, scheint vollkonzentriert vor der Begegnung in der Veltins-Arena.

Di Matteo richtet volle Konzentration auf Schalke

Schon am Samstag beim 2:0-Sieg gegen Hertha BSC war die Handschrift des Trainers zu erkennen. Da hatte er auf eine Spielweise gesetzt, die vor allem in München böse Erinnerungen wachgerufen haben dürfte. Wie beim Finalsieg 2012 gegen den FC Bayern war Kompaktheit in der Defensive die oberste Priorität.

Nach den haarsträubenden Abwehrschwächen unter seinem Vorgänger Jens Keller, wird sich an dieser Ausrichtung auch gegen Lissabon nur wenig ändern. "Gute Organisation ist die Basis für uns. Da muss auch in der Zukunft der Fokus sein", stellte Aogo fest.

Offensive Akzente müssen her

Dennoch: Für die wichtigen drei Punkte reicht es nicht aus nur hinten gut zu arbeiten, auch nach vorne müssen die Schalker Akzente setzen. "Ich hoffe auf einen Heimsieg mit vielen Toren", sagte Stürmer Klaas-Jan Huntelaar. Auch Di Matteo weiß, dass sich die Offensive steigern muss. "Wenn man ein Heimspiel hat, muss man die Initiative ergreifen", sagte der gebürtige Schweizer. "Wir müssen Quantität und Qualität des Ballbesitzes verbessern."

Offen ist, mit welchem Personal der Italiener die Aufgabe gegen Lissabon bewältigen will. Der gegen Hertha gesperrte Joel Matip steht wieder zur Verfügung, auch Sidney Sam, der zuletzt wegen muskulärer Probleme fehlte, wäre eine Alternative.

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