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Ärger beim VfL Wolfsburg: "Auf Champions-League-Niveau einfach zu wenig"

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VfL Wolfsburg schlägt Alarm  

"Auf Champions-League-Niveau einfach zu wenig"

04.11.2015, 12:51 Uhr | sid

Ärger beim VfL Wolfsburg: "Auf Champions-League-Niveau einfach zu wenig". PSV Eindhoven vs VfL Wolfsburg (Quelle: dpa)

PSV Eindhoven vs VfL Wolfsburg (Quelle: dpa)

Ernüchterung beim VfL Wolfsburg: Der deutsche Pokalsieger unterlag in der Champions League nach einer enttäuschenden Leistung mit 0:2 bei der PSV Eindhoven und muss sich große Sorgen um das Erreichen des Achtelfinals machen.

Nach der vielleicht schlechtesten Leistung in dieser Saison war Klaus Allofs sichtlich genervt. "Auf Champions-League-Niveau ist das einfach zu wenig", sagte der Sportdirektor zur Vorstellung des deutschen Vizemeisters.

Allofs kritisierte insbesondere die harmlose Offensive der Niedersachsen. "Wenn es ganz gut läuft, kann man mit einer solchen Leistung hier 0:0 spielen. Aber mehr nicht", sagte er.

Bangen ums "Abfallprodukt"

Wolfsburg verlor durch die Pleite die Tabellenführung in der Gruppe B. Auch die Qualifikation für die Europa League, die VfL-Coach Dieter Hecking im Vorfeld der Partie beim niederländischen Meister als "gutes Abfallprodukt" bezeichnet hatte, ist längst noch nicht sicher.

"Es war eine große Chance, in dieser Gruppe die Weichen zu stellen", monierte Allofs: "Wir haben aber auch nicht so gespielt, als wenn wir sie richtig nutzen wollten."

"Wir haben den Gegner stark gemacht"

Nicht nur die Gegentreffer durch Jürgen Locadia (56. Minute) und Luuk de Jong (86.) ärgerten den Manager, auch das eigene viel zu langsame und fehlerbehaftete Spiel kritisierte er: "Wir waren nicht in der Lage, den Ball zu sichern und dann klar zu spielen. Wir haben den Gegner stark gemacht und andererseits viel zu wenig getan, um nach vorne etwas auf die Beine zu stellen. Hinten waren wir dann auch noch anfällig."

Einzig Torhüter Diego Benaglio, der mit zahlreichen Paraden glänzte, war es zu verdanken, dass die "Wölfe" überhaupt so lange im Spiel blieben. "Ich habe einen Brummschädel, aber die Niederlage schmerzt mehr als der Kopf", sagte der Schweizer. Seit dem 3. November 2009 (3:0 bei Besiktas Istanbul) warten die Niedersachsen auf einen Auswärtssieg in der Königsklasse.

Dennoch hat der VfL das Weiterkommen in der eigenen Hand, die Spiele bei ZSKA Moskau (25. November) und gegen den neuen Tabellenführer Manchester United um Weltmeister Bastian Schweinsteiger (8. Dezember) haben Finalcharakter. "Wir müssen es schaffen, dass wir das Spiel nicht dem Gegner überlassen. Auch wenn wir auswärts antreten. Das können wir, und das können wir auch in Moskau", sagte Allofs.

Personalie Draxler sorgt für Rätsel

Die Personalie Julian Draxler wird den VfL dabei auch in den kommenden Wochen nicht nur sportlich beschäftigen. Der 35-Millionen-Euro-Mann, am vergangenen Wochenende in der Liga gegen Bayer Leverkusen noch Matchwinner, saß gegen die PSV erneut nur auf der Bank. Auch nach seiner Einwechslung in der 69. Minute blieb der Weltmeister auf dem Rasen blass und rauschte nach der Partie wortlos an den wartenden Journalisten vorbei.

"Wir dürfen diese Diskussionen, wieso der und der nicht gespielt hat, nicht aufkommen lassen", sagte Allofs und fügte an: "Wir haben einen breiten Kader, und dann kann man auch durchwechseln. Das ist nicht der Grund, weshalb wir heute nichts geholt haben. Ich erwarte, dass wir besser spielen. Das gilt nicht für einzelne, sondern für die ganze Mannschaft."

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