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FC Bayern München: Matthias Sammer attackiert Uli Hoeneß

Disput um Triple-Sieg  

Sammer attackiert Hoeneß: "Dummes Zeug"

17.03.2016, 19:04 Uhr | sid

FC Bayern München: Matthias Sammer attackiert Uli Hoeneß. Für Bayerns Sportdirektor Matthias Sammer hat der Gewinn der Meisterschale klare Priorität. (Quelle: imago images/Eibner)

Für Bayerns Sportdirektor Matthias Sammer hat der Gewinn der Meisterschale klare Priorität. (Quelle: Eibner/imago images)

Sportvorstand Matthias Sammer von Bayern München ist am Rande der unglaublichen Aufholjagd im Champions-League-Achtelfinale gegen Juventus Turin (4:2 nach Verlängerung) völlig überraschend auf Konfrontationskurs mit Ex-Präsident Uli Hoeneß gegangen.

"In dieser Phase ist es nicht wichtig, über dummes Zeug zu reden. Bei uns ist in keiner Sitzung wichtig, das Triple zu holen. Wir leben das nicht mit Worten vor, sondern mit Taten", sagte Sammer vor dem Spiel bei Sky.

"Das stimmt einfach nicht"

Hoeneß hatte am vergangenen Sonntag bei seiner Laudatio auf Triple-Trainer Jupp Heynckes betont, auch dessen Nachfolger Pep Guardiola wolle unbedingt den Dreifach-Erfolg aus deutscher Meisterschaft, DFB-Pokal und Königsklasse. "Ich bin Sammer, und das andere sagt Uli Hoeneß. Ich bin jeden Tag mit Pep zusammen, und ich kann das nicht bestätigen. Das stimmt einfach nicht", erklärte Sammer weiter.

Auch nach dem Spiel rückte der Sportchef nicht von seiner Meinung ab. "Dass wir das Triple gewinnen sollen, ist dummes Zeug - nicht mehr und nicht weniger", betonte der 48-Jährige und fügte an: "Wie oft haben wir in der Geschichte von Bayern München - auch mit Uli Hoeneß - dieses lächerliche Triple gewonnen? Einmal! Wir geben uns Mühe, aber es ist doch völlig unrealistisch, diese Dinge so zu benennen."

Meisterschaft hat Priorität

Vorrangiges Ziel sei der vierte Meistertitel in Serie - und zwar schon seit Saisonbeginn. "Da können wir nicht anfangen, irgendwelche anderen Dinge zu benennen", sagte Sammer: "Auch, wenn Uli das gut gemeint hat, muss ich das als sportlich Verantwortlicher korrigieren, weil das völlig falsche Prioritäten setzt und ein bisschen unglaubwürdig ist, weil wir das die ganze Zeit nicht gemacht haben."



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