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BVB - Legia Warschau: Mario Götze feiert sich selbst

"Es fühlt sich gut an"  

Götze feiert sich selbst nach historischem Sieg

15.09.2016, 14:15 Uhr | dpa, sid

BVB - Legia Warschau: Mario Götze feiert sich selbst. Mario Götze bejubelt sein Tor zum 1:0. (Quelle: imago images/Newspix)

Mario Götze bejubelt sein Tor zum 1:0. (Quelle: Newspix/imago images)

Nachdem Mario Götze erstmals seit 1250 Tagen wieder ein Tor für Borussia Dortmund erzielt hatte, war der Rückkehrer sichtlich erleichtert. "Es war ein Tor für die Mannschaft, den Verein und die Champions League", sagte Götze im ZDF nach dem historischen 6:0 (3:0)-Auftaktsieg gegen Legia Warschau.

Hatte Götze bei seinem Startelf-Comeback bei der 0:1-Niederlage am vergangenen Samstag in der Bundesliga bei RB Leipzig schon eine ansteigende Formkurve gezeigt, durfte der Weltmeister gegen den überforderten polnischen Doublegewinner endlich auch wieder über einen Treffer jubeln. "Es fühlt sich gut an", freute er sich nach der Partie. Dass der nur 1,76 Meter große Offensivspieler in der 7. Minute ausgerechnet per Kopf die 1:0-Führung erzielte, passte ins Bild.

"Er ist auf einem guten Weg"

"Man sieht, dass ihm die Dinge jetzt gelingen. Die Leichtigkeit kommt wieder, und fußballerisch gibt es ohnehin keine Zweifel", sagte BVB-Sportdirektor Michael Zorc über den Neuzugang von Bayern München: "Er braucht noch die körperliche Widerstandsfähigkeit, um auch 90 Minuten voll Power zu gehen. Aber er ist auf einem guten Weg."

Auch das Zusammenspiel mit der Mannschaft funktioniert immer besser. Besonders mit dem weiteren Neuzugang Raphael Guerreiro, verstand sich Götze in Warschau blendend. Das kongeniale Duo prägte das Dortmunder Spiel. Götze selbst glaubt, von seiner Topform nicht mehr allzu weit weg zu sein. "Ich fühle mich grundsätzlich gut, ich glaube, dass sieht man auch auf dem Platz", sagte der 24-Jährige. Wichtig sei beim höchsten Champions-League-Sieg in der BVB-Geschichte aber nicht sein Tor, sondern der Erfolg der gesamten Mannschaft gewesen. "Es war wichtig, dass wir drei Punkte geholt haben", sagte Götze: "Dass ich dabei getroffen habe, ist natürlich umso schöner."

"Schöner hätte die Premiere nicht laufen können"

Trainer Thomas Tuchel konnte, unter anderem dank Guerreiro und Götze, auf ein persönlich sehr erfolgreiches Champions-League-Debüt zurückblicken. "Schöner hätte die Premiere nicht verlaufen können. Hätten wir es uns etwas wünschen dürfen, hätten wir uns wahrscheinlich nicht getraut, uns so einen Auftakt zu wünschen", schwärmte er.

Für überschwängliche Euphorie sorgte der höchste Sieg der Vereinsgeschichte in der europäischen Königsklasse jedoch nicht. Kühl und sachlich kommentierte Sportdirektor Michael Zorc die einseitige Partie: "Wir müssen das richtig einordnen. Das war nicht Real Madrid. Dennoch tut das gut und gibt Selbstvertrauen."

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