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FC Bayern: Rekordmeister protestiert gegen Sperre für Thomas Müller

Nach Kung-Fu-Tritt  

FC Bayern protestiert gegen Sperre für Müller

11.01.2019, 17:47 Uhr | t-online.de

Müller nach Kung-Fu-Rot gegen Liverpool gesperrt (Quelle: imago/Pro Shots)
Müller nach Kung-Fu-Rot gegen Liverpool gesperrt

Thomas Müller wird den Bayern in beiden Champions-League-Achtelfinalpartien gegen Liverpool fehlen. Der Angreifer wurde wegen seiner Roten Karte im letzten Gruppenspiel gegen Ajax Amsterdam für zwei Partien gesperrt. Bayern kündigte jedoch Berufung an. (Quelle: SID)

Champions League: Thomas Müller ist nach seinem Kung-Fu-Rot gegen Liverpool gesperrt. (Quelle: SID)


Nach seiner Roten Karte gegen Ajax Amsterdam ist Thomas Müller für beide Achtelfinal-Spiele in der Champions League gegen Liverpool gesperrt worden. Doch das wollen die Münchner nicht hinnehmen.

Bayern-Trainer Niko Kovac muss im Achtelfinale der Champions League gegen den FC Liverpool auf einen wichtigen Offensivspieler verzichten. Thomas Müller ist nach seinem Kung-Fu-Tritt gegen Ajax Amsterdams Nicolas Tagliafico im letzten Vorrundenspiel für zwei Partien gesperrt worden.

Die Bayern kündigten umgehend an, dass sie und Müller gegen das Urteil Berufung einlegen werden. Im Erfolgsfall könnte die Sperre auf das Mindestmaß von einem Spiel reduziert werden. Die K.o.-Spiele gegen die Mannschaft von Trainer Jürgen Klopp finden am 19. Februar an der berühmten Anfield Road und am 13. März in München statt.

Der Nationalspieler hatte beim 3:3 (1:0) zum Abschluss der Gruppenphase seinen Gegenspieler mit gestrecktem Bein am Kopf erwischt und war von Schiedsrichter Clement Turpin wegen groben Foulspiels des Feldes verwiesen worden (75.). Tagliafico trug eine klaffende Wunde davon, er wurde noch auf dem Platz genäht.

FC Bayern kassiert auch Geldstrafe

"Es war keine Absicht", hatte Müller nach der Partie erklärt. Für seinen Trainer Niko Kovac war die Hinausstellung jedoch "berechtigt". Für Müller war es die erste Rote Karte als Profi seit seinem Debüt im Jahr 2009.

"Es ist immer bitter, wenn ein Spieler nicht dabei ist. Er hatte eine gute Phase. Er hat den Gegner nicht gesehen, es hat ihm leid getan, dass er ihm ein bisschen weh getan hat", sagte Sportdirektor Hasan Salihamidzic zuletzt.


Ajax-Spieler Maximilian Wöber erhielt wegen seiner Hinausstellung gegen die Bayern ebenfalls eine Sperre von zwei Spielen. Zudem wurden Amsterdam (20.000 Euro) und die Bayern (8000) wegen Fehlverhaltens ihrer Fans zu Geldstrafen verurteilt.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen dpa, sid

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