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Dynamo Dresden bleibt vom DFB-Pokal ausgeschlossen

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Dresden scheitert mit Antrag auf Einstweilige Verfügung

14.06.2013, 16:39 Uhr | sid, dpa, t-online.de

Dynamo Dresden bleibt vom DFB-Pokal ausgeschlossen. Resignation bei Dynamo Dresden: auch Pavel Fort (Mitte) ist enttäuscht.  (Quelle: imago/osnapix)

Resignation bei Dynamo Dresden: auch Pavel Fort (Mitte) ist enttäuscht. (Quelle: osnapix/imago)

Auch der Gang vor ein ordentliches Gericht hat Dynamo Dresden nicht geholfen: Die Sachsen müssen in der kommenden Saison im DFB-Pokal zuschauen. Der Verein wollte vor dem Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt am Main eine Einstweilige Verfügung gegen den Ausschluss aus dem DFB-Pokal in der Saison 2013/2014 erwirken. Dieses Ansinnen wurde allerdings als unbegründet zurückgewiesen und dem Verein wurden zudem bei einem Gegenstandswert von 130.000 Euro die Kosten des Verfahrens auferlegt.

Dresden war wegen Fan-Ausschreitungen beim Pokalspiel gegen Hannover 96 am 31. Oktober 2012 für den Wettbewerb in der Saison 2013/2014 ausgeschlossen worden. Als letzte Instanz auf sportlicher Ebene hatte das Ständige neutrale Schiedsgericht am 14. Mai die vorangegangenen Urteile des DFB-Sportgerichtes vom 10. Dezember 2012 und des DFB-Bundesgerichtes vom 7. März 2013 bestätigt.

OLG: endgültiger Schiedsspruch liegt bereits vor

Der Verein wollte unter Einschaltung der staatlichen Gerichtsbarkeit erzwingen, entgegen den Entscheidungen der Sportgerichtsinstanzen des DFB und des Ständigen neutralen Schiedsgerichts zur Auslosung des DFB-Pokals zugelassen zu werden und am Wettbewerb teilnehmen zu können.

Zur Begründung führte das OLG unter anderem aus, dass bereits ein endgültiger Schiedsspruch vorliegt, mit dem der Antrag auf Zulassung zum DFB-Pokal abgelehnt worden war. Dieser Schiedsspruch habe die Wirkung eines rechtskräftigen gerichtlichen Urteils. Beim Schiedsgericht für Vereine und Kapitalgesellschaften der Lizenzligen handele es sich um ein echtes Schiedsgericht im Sinne der Zivilprozessordnung, das verbindlich unter Ausschluss der staatlichen Gerichtsbarkeit entscheide. Deshalb sehen die Richter eine nochmalige, umfassende Prüfung im Rahmen eines einstweiligen Verfügungsverfahrens für nicht zulässig an.

Dresden setzte DFB vorab nicht in Kenntnis

"Das OLG verweist auf die abschließende Zuständigkeit unserer unabhängigen Sportgerichtsbarkeit sowie des Ständigen neutralen Schiedsgerichts und lehnt eine eigene Entscheidungsmöglichkeit zu Recht ab", sagte Dr. Rainer Koch, DFB-Vizepräsident für Rechts- und Satzungsfragen, und begrüßte die klare Begründung des Oberlandesgerichts. Dresden habe den DFB vorab über die Anrufung des OLG nicht in Kenntnis gesetzt.

"Auch Dynamo sollte verstehen, dass ein geregelter Spielbetrieb nicht durchführbar wäre, wenn solche Fragen durch Ordentliche Gerichte aufgearbeitet und entschieden werden müssten", erklärte Koch. "Ohne die Akzeptanz der Sport- und Schiedsgerichtsbarkeit gäbe es im deutschen Fußball keinen gesicherten Wettbewerb mehr. Es ist deshalb zu hoffen, dass deren Entscheidungen nunmehr auch von Dynamo Dresden akzeptiert werden."

Der Verein behält sich jedoch weitere rechtliche Schritte vor. Die Gremien werden in den kommenden Tagen beraten, ob Dynamo vor dem Zivilgericht weiter kämpft.

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