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DFB-Pokal: BVB begegnet Wolfsburg mit "allerhöchstem Respekt"

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Letzte Titelchance für den BVB  

Dortmund begegnet Wolfsburg mit "allerhöchstem Respekt"

15.04.2014, 16:40 Uhr | sid, dpa

DFB-Pokal: BVB begegnet Wolfsburg mit "allerhöchstem Respekt". Pokalkampf: Erst vor zehn Tagen trafen Dortmund (vorne Robert Lewandowski) und Wolfsburg (hinten Ricardo Rodriguez) in der Liga aufeinander. Heute geht es um den Einzug  ins Pokalfinale. (Quelle: dpa)

Pokalkampf: Erst vor zehn Tagen trafen Dortmund (vorne Robert Lewandowski) und Wolfsburg (hinten Ricardo Rodriguez) in der Liga aufeinander. Heute geht es um den Einzug ins Pokalfinale. (Quelle: dpa)

Die letzte Chance auf einen Titel in diesem Jahr und ein mögliches Traumfinale gegen den FC Bayern - mehr Motivation geht nicht. Borussia Dortmund will eine spektakuläre Woche mit dem insgesamt sechsten Einzug ins Endspiel um den DFB-Pokal veredeln. Während die Fans nach den glanzvollen Auftritten gegen Real Madrid (2:0) sowie beim deutschen Meister München (3:0) schon für den 17. Mai rüsten, warnte Jürgen Klopp vor dem Halbfinale (ab 20.15 Uhr im T-Online-Live-Ticker) gegen den VfL Wolfsburg.

"Das wird kein Kindergeburtstag. Wir haben allerhöchsten Respekt", sagte der Dortmunder Trainer. Doch der BVB ist heiß auf den Pokal, den sich niemand sehnlicher wünscht als Robert Lewandowski. "Ich will in dieses Finale und mich mit einem Titel verabschieden", sagte der Torjäger, der im Berliner Olympiastadion vor seinem Wechsel nach München letztmals das schwarz-gelbe Trikot tragen würde.

Großkreutz verspricht "leidenschaftliche Vorstellung"

Aber auch Lewandowski, der die Borussia vor zwei Jahren beim 5:2 gegen die Bayern mit drei Treffern zum bislang dritten Pokalsieg der Vereinsgeschichte (zuvor 1965 und 1989) schoss, weiß um den bevorstehenden Kraftakt gegen den Bundesliga-Rivalen aus Niedersachsen. Wie Teamkamerad Kevin Großkreutz, der noch keinen Gedanken an Berlin verschwendet. "Dazu müssten wir erst einmal gegen Wolfsburg gewinnen. Wir haben zuletzt gesehen, wie stark diese Mannschaft ist", erklärte das Dortmunder Ur-Gestein.

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Großkreutz erinnerte in diesem Zusammenhang an den 2:1-Heimsieg nach einem schmeichelhaften 0:1 in der Halbzeit am 5. April an gleicher Stelle, verspricht den Fans am Ende der fünften englischen Woche eine erneut "leidenschaftliche" Vorstellung wie gegen Real beim Aus in der Champions League und im Ligaspiel zuletzt gegen die Bayern.

Schon das ganze Jahr hätten seine Spieler den DFB-Pokal im Hinterkopf gehabt. "Bereits auf der Rückreise von München gab es nur noch ein Thema, das Halbfinale", berichtete Klopp, der zudem von einem "würdigen Halbfinale" mit einem Heimspiel als "Minivorteil" sprach.

Schlechte Erinnerungen an den VfL

Die Statistik spricht für den BVB: Zehnmal standen die Westfalen seit 1963 im Pokal-Halbfinale. Sechsmal mussten sie auswärts antreten, viermal im eigenen Stadion - und dort gaben sich die Borussen bisher keine Blöße. Im laufenden Wettbewerb ist Dortmund zudem noch ohne Gegentreffer. Die Voraussetzungen für eine weitere Party im Signal Iduna Park könnten besser nicht sein. Wenn da nicht die Wolfsburger wären.

"Wir haben zuletzt beim 1:2 in Dortmund nicht schlecht ausgesehen. Wir trauen uns etwas zu. Aber dennoch ist der BVB ein bisschen favorisiert", sagte VfL-Sportdirektor Klaus Allofs. Trainer Dieter Hecking stören die Spekulationen um das angebliche Traumfinale nicht: "BVB gegen die Bayern - das ist überall zu hören. Aber man sollte nicht enttäuscht sein, wenn jemand anders im Endspiel steht."

Noch haben die Niedersachsen zwei Eisen im Feuer: Platz vier für die Qualifikation zur Champions League und den ersten Pokalsieg der Klub-Historie. Fünfmal zog der VfL schon ins Halbfinale ein, aktuell zum zweiten Mal in Folge. Doch die einzigartige Atmosphäre eines Endspiels schnupperte Wolfsburg bisher nur 1995 als Zweitligist - und verlor mit 0:3 gegen Borussia Mönchengladbach.

Das Duell zwischen dem BVB und dem VfL ist eine Premiere: Noch nie trafen die Dortmunder und die Profis aus Wolfsburg im Pokal aufeinander. Mit den VfL-Amateuren hat die Borussia allerdings keine guten Erfahrungen: 2001/2002 schieden die Westfalen nach einem 0:1 durch den Torschützen Ingo Vandreike schon in Runde eins aus.

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