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DFB-Pokal: FSV Mainz 05 und 1. FC Nürnberg wollen Fehlstart vermeiden

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Das Zittern geht weiter  

Mainz und Nürnberg fürchten den nächsten Rückschlag

15.08.2014, 15:47 Uhr | sid

DFB-Pokal: FSV Mainz 05 und 1. FC Nürnberg wollen Fehlstart vermeiden. Droht den Mainzern das Erstrunden-Aus im DFB Pokal? Für Elkin Soto gilt  es, die Enttäuschung nach dem Scheitern in der Europa League zu vergessen.  (Quelle: imago/Jan Huebner)

Droht den Mainzern das Erstrunden-Aus im DFB Pokal? Für Elkin Soto gilt es, die Enttäuschung nach dem Scheitern in der Europa League zu vergessen. (Quelle: Jan Huebner/imago)

Die Angst geht um beim FSV Mainz 05 und 1. FC Nürnberg. Nach einem Katastrophen-Start in die Saison zählt im DFB-Pokal für den gerade in der Europa League gescheiterten Bundesligisten und die Derby-Verlierer aus der zweiten Liga nur Wiedergutmachung. Mit den Aufgaben bei bereits voll im Saft stehenden Drittligisten droht aber der komplette Fehlstart (heute ab 18.45 Uhr im t-online.de Live-Ticker).

Hjulmand optimistisch

Mainz 05 will nach dem Scheitern in der Qualifikation zur Europa Leage das Aus im zweiten Wettbewerb schon vor dem Saisonstart der Bundesliga unbedingt vermeiden. "Wir wollen eine Reaktion zeigen und beweisen, was wirklich in uns steckt. Das ist eine wichtige Prüfung vor dem Bundesliga-Start", sagte FSV-Trainer Kasper Hjulmand vor der Partie beim Drittliga-Tabellenführer Chemnitzer FC und versicherte: "Ich schlafe nach wie vor sehr gut."

Bei ihrer ersten Pflichtaufgabe waren die Rheinhessen krachend gescheitert. Auf internationalem Parkett war selbst der griechische No-Name-Klub Asteras Tripolis eine Nummer zu groß - die Mainzer verpassten erneut die Gruppenphase und machten innerhalb von zwei Spielen den Erfolg der vergangenen Saison zunichte.

"Wir werden darum kämpfen"

Zwar müsste der Tuchel-Nachfolger sich auch bei einer Pokal-Pleite (noch) keine Gedanken um seinen Job machen aber er fühlt die Spannung."Es gibt immer Druck. Darüber darf man nicht nachdenken und darüber denken wir auch nicht nach", sagte der 42-Jährige: "Jedes Spiel ist eine Prüfung für unsere Kraft, unsere Stärke und auch unsere Mentalität. Klar waren wir nicht zufrieden mit dem Ausgang der Partie in Griechenland, und klar ist es schwer, in dieser Situation gegen einen starken Gegner wie Chemnitz antreten zu müssen - aber es ist auch genau richtig so."

Hjulmand spüre, dass die Mannschaft "kampfbereit" sei und gegen die in vier Ligaspielen ungeschlagenen Sachsen "zurückschlagen" wolle. "Wenn wir uns auf unser eigenes Spiel konzentrieren und unsere Spielprinzipien auf den Platz bringen, das Herz, das diese Mannschaft ausmacht, dann haben wir gute Chancen darauf, weiterzukommen", sagte der Däne: "Wir werden darum kämpfen."

Club-Trainer Ismaël erwartet Reaktion auf Derby-Pleite

Vor allem der Kampfgeist fehlte am auch den Nürnbergern, die mit der Hypothek der 1:5-Schmach im Franken-Derby bei der SpVgg Greuther Fürth zum MSV Duisburg reisen (ab 19.45 Uhr im t-online.de Live-Ticker). In Valérien Ismaël blieb wie in Mainz einem neuen Trainer kaum Zeit zur Aufarbeitung. "Wir wissen, dass wir Scheiß gebaut haben. Wir dürfen den Kopf jetzt nicht in den Sand stecken", sagte der französische Ex-Profi: "Wir brauchen nun nicht viel reden, sondern müssen auf dem Platz die richtigen Antworten geben."

Der Einzug in die zweite Runde ist für den Traditionsklub, immerhin viermaliger Pokal-Sieger, schon fast Pflicht - nicht nur wegen der dann winkenden Prämie in Höhe von 268.000 Euro. "Wir müssen jetzt schnell in die Erfolgsspur zurück und wieder für positive Schlagzeilen sorgen", sagte Ismaël, der personelle Änderungen offen ließ: "Ich erwarte in Duisburg auf jeden Fall eine Reaktion und beobachte, wer in der Lage ist, diese Reaktion zu zeigen."

Leverkusen zu Gast am Mainzer Bruchweg

Die vermeintlich leichteste Aufgabe erwartet Champions-League-Qualifikant Bayer Leverkusen beim Sechstligisten Alemania Waldalgesheim (ab 18.45 Uhr im t-online.de Live-Ticker). "Wir werden das Ding angehen wie ein ganz normales Bundesligaspiel. Alles andere wäre unangebracht und respektlos", sagte Bayer-Sportchef Rudi Völler vor der Partie, die von der 4000-Einwohner-Gemeinde in Rheinland-Pfalz ins Mainzer Bruchwegstadion verlegt wurde.



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