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EM-Quali 2016: Holland vor dem Aus - Italien, Belgien & Wales durch

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Italien, Belgien und Wales qualifiziert  

Türkei kontert Niederlande - Oranje vor dem Aus

11.10.2015, 10:49 Uhr | dpa, t-online.de

EM-Quali 2016: Holland vor dem Aus - Italien, Belgien & Wales durch. Die Elftal um Klaas-Jan Huntelaar (li.) muss in der EM-Quali weiter auf einen Ausrutscher von der Türkei mit Hakan Calhanoglu hoffen. (Quelle: imago/VI Images/Seskim Photo)

Die Elftal um Klaas-Jan Huntelaar (li.) muss in der EM-Quali weiter auf einen Ausrutscher von der Türkei mit Hakan Calhanoglu hoffen. (Quelle: VI Images/Seskim Photo/imago)

Italien, Belgien und Wales haben den vorzeitigen Sprung zur EM 2016 perfekt gemacht, die Niederlande stehen im Fernduell mit der Türkei hingegen vor dem Qualifikations-Aus. Trotz des 2:1 (1:0) in Kasachstan bleibt die Elftal in der Gruppe A auf dem vierten Rang und hat ihr Schicksal nicht mehr in der eigenen Hand.

Auch dank einer starken Leistung von Hakan Calhanoglu setzen sich die Türken mit 2:0 (0:0) in Tschechien durch. Damit reicht am Dienstag gegen Island bereits ein Unentschieden, um den dritten Platz zu sichern und so zumindest noch die Playoffs zu erreichen.

GRUPPE A

Gegen tiefstehende Kasachen kamen die Niederländer nur langsam ins Spiel. Georginio Wijnaldum (33. Minute) mit einem präzisen Flachschuss aus 20 Metern und Wesley Sneijder (50.) trafen für Oranje, das erneut ohne den verletzten Arjen Robben auskommen musste. Tim Krul, der vor der Partie durch eine Verletzung von Stammkeeper Jasper Cillessen in die Startelf gerutscht war, musste nach einem Zusammenprall mit dem Ex-Hamburger Jeffrey Bruma vom Feld. Islambek Kuat (90.+5) konnte aber den dritten Torwart Jeroen Zoet aber nur noch einmal überwinden.

Am Dienstag braucht Oranje gegen die bereits qualifizierten Tschechen dringend einen Sieg - und Schützenhilfe von Spitzenreiter Island. Die Türken zeigten in Prag zunächst eine konzentrierte Defensivleistung und schlugen dann eiskalt zu. Nach der Führung durch Selcuk Inan (62. Minute), der einen umstrittenen Foulelfmeter verwandelte, sorgte Calhanoglu (80.) für die Entscheidung.

GRUPPE H

Die Italiener entledigten sich mit dem 3:1 (2:1) in Aserbaidschan aller Sorgen und schafften die sportliche Qualifikation für die Euro-Endrunde in Frankreich. Die Squadra Azzurra kann einen Spieltag vor Ende nicht mehr von einem der ersten beiden Plätze verdrängt werden. Eder (11.), Stephan El Shaarawy (43.) und Matteo Darmian (65.) schossen den kaum gefährdeten Erfolg heraus, Dimitrij Nazarow (31.) erzielte den zwischenzeitlichen Ausgleich. In der Schlussphase sah Aserbaidschans Badawi Hüseynow (88.) die Rote Karte.

Hinter Italien dürfen Norwegen (19 Punkte) und Kroatien (17) noch auf das zweite EM-Ticket hoffen. Die Norweger wahrten durch das 2:0 (1:0) gegen Malta zwar ihren Vorsprung, stehen aber in Italien am Dienstag nun unter Druck. Kroatien bezwang Bulgarien 3:0 (2:0) durch Treffer der beiden Ex-Bundesligaprofis Ivan Perisic (2.) und Ivan Rakitic (42.) sowie Nikola Kalinic (81.) und besitzt in Malta die einfachere Aufgabe zum Abschluss.

GRUPPE B

Die Belgier gaben sich beim punktlosen Andorra keine Blöße und gewannen 4:1 (2:0). Der ehemalige Wolfsburger Kevin De Bruyne traf zum 2:0. Wales verlor zwar 0:2 (0:0) bei Bosnien-Herzegowina, profitierte aber vom Ausrutscher Israels, das 1:2 (0:0) gegen Zypern unterlag. Die Waliser sind das erste Mal bei einer EM-Endrunde dabei, 1976 scheiterten sie im Viertelfinale, das vor der Endrunde ausgetragen wurde. Um den dritten Platz kämpfen am letzten Spieltag Bosnien-Herzegowina (14 Punkte), Israel (13) und Zypern (12).

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