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Yunus Malli spielt für Türkei: "Nächster Schritt in der Karriere"

Entscheidung gefallen  

Yunus Malli spielt zukünftig für die Türkei

29.10.2015, 13:15 Uhr | dpa, sid

Yunus Malli spielt für Türkei: "Nächster Schritt in der Karriere". Der DFB hat das Tauziehen um Yunus Malli vom FSV Mainz 05 verloren.  (Quelle: imago images/Jan Hübner)

Der DFB hat das Tauziehen um Yunus Malli vom FSV Mainz 05 verloren. (Quelle: Jan Hübner/imago images)

Der deutsche U21-Nationalspieler Yunus Malli vom FSV Mainz 05 spielt nach Angaben seines Beraters und Onkels Ilhan Malli in Zukunft für die Türkei.

"Auch wenn es eine schwierige Entscheidung war, ist es der nächste Schritt in seiner Karriere", sagte Ilhan Malli im Sportmagazin "Kicker".

Auch FSV-Manager Christian Heidel bestätigte, dass Malli demnächst für die Türkei spielen wird. "Er hat das aus freien Stücken entschieden und uns mitgeteilt", sagte Heidel.

Malli: Europameister mit deutscher U17

Ein Nationenwechsel war schon länger im Gespräch, obwohl der offensive Mittelfeldspieler seit 2008 die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt.

Malli ist in Kassel geboren, war 2009 mit dem deutschen U17-Team Europameister geworden und zuletzt bei der U21-EM in Tschechien für die DFB-Mannschaft im Einsatz.

Auch in der Bundesliga lief es für Malli bislang richtig gut. In zehn Partien gelangen dem ehemaligen Gladbacher bereits sechs Tore.

Nationaltrainer Terim kann es kaum erwarten

Der 23-Jährige selbst will sich derzeit nicht zu dem Thema äußern. "Wenn alles schneller gegangen wäre, hätte ich Yunus schon für die beiden EM-Qualifikationsspiele in Tschechien und gegen Island eingeladen", sagte der türkische Nationaltrainer Faith Terim.

Zuletzt hatte sich Terim mit Malli getroffen und den Spielmacher, der alle DFB-Nachwuchsmannschaften durchlaufen hat, zu einem Wechsel aufgefordert.

Kein Kontakt zu Löw

"Terim sagte, dass er von mir als Spielertyp überzeugt ist und es begrüßen würde, wenn ich für die Türkei auflaufe - und dass er Spieler wie mich in der Mannschaft gut brauchen kann", sagte Malli der "Sport Bild".

Kontakt zu Bundestrainer Joachim Löw hatte der Mainzer nach eigenen Angaben dagegen noch nicht.

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