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Jerome Boateng reagiert auf Gauland-Beleidigung: "Es ist traurig"

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Solidaritätswelle für Nationalspieler  

Boateng nimmt Stellung zu Gauland-Beleidigung

30.05.2016, 16:21 Uhr | sid

Jerome Boateng reagiert auf Gauland-Beleidigung: "Es ist traurig". Reagierte gelassen auf die Äußerungen von AfD-Vize Gauland: Jerome Boateng. (Quelle: dpa)

Reagierte gelassen auf die Äußerungen von AfD-Vize Gauland: Jerome Boateng. (Quelle: dpa)

Nachdem die beleidigende Äußerung des stellvertretenden AfD-Vorsitzenden Alexander Gauland gegen Jerome Boateng viel diskutiert wurde, hat sich der Betroffene nun selbst zu Wort gemeldet. "Es ist ehrlich gesagt traurig, dass heutzutage noch so etwas gesagt wird", sagte Boateng nach dem 1:3 (1:2) der deutschen Nationalmannschaft im Testspiel gegen die Slowakei in Augsburg.

"Ich bin froh, Deutscher zu sein, ich bin stolz, sonst wäre ich auch nicht hier in der Mannschaft. Ich glaube, ich bin gut integriert, und mehr muss ich dazu auch nicht sagen", betonte er. Gauland hatte mit der Aussage "Die Leute finden ihn als Fußballspieler gut, aber wollen einen Boateng nicht als Nachbarn haben" in der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" einen Sturm der Entrüstung ausgelöst.

Zuspruch von allen Seiten

Boateng war gegen die Slowakei sogar kurzzeitig Kapitän, in der zweiten Halbzeit bis zu seiner Auswechslung hatte er die Binde vom tunesisch-stämmigen Sami Khedira übernommen. Der gebürtige Berliner ist Sohn einer deutschen Mutter und eines ghanaischen Vaters und hatte stets davon geträumt, als "erster farbiger Spieler die Kapitänsbinde für Deutschland zu tragen".

Vor dem Spiel war die Rückendeckung überwältigend gewesen. Benedikt Höwedes etwa postete Fotos von sich und Boateng im Internet, dazu schrieb er: "Wenn du für Deutschland Titel gewinnen willst, brauchst du Nachbarn wie ihn." Auch im Stadion war die Unterstützung sichtbar, etwa auf Spruchbändern, die von den Zuschauern aufgehängt wurden: "Jerome, sei unser Nachbar!", stand auf einem zu lesen. "Ich glaube, heute waren auch genug positive Antworten im Stadion", meinte der Bayern-Profi.

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