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Fußball - Wettskandal: HSV-Spiel unter Manipulationsverdacht

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Wettskandal  

HSV-Spiel unter Manipulationsverdacht

06.12.2007, 12:49 Uhr | sid

Die Partie des HSV gegen Honved Budapest steht unter Manipulationsverdacht (Foto: imago)Die Partie des HSV gegen Honved Budapest steht unter Manipulationsverdacht (Foto: imago) Nach dem Bekanntwerden eines drohenden Wettskandals wegen manipulierter Fußballspiele in Europa ist nun auch ein Spiel mit deutscher Beteiligung unter Verdacht geraten. Die Partie des Hamburger SV in der UEFA-Cup-Qualifikation gegen Honved Budapest (0:4) vom 30. August 2007 soll angeblich verschoben worden und nun in den Fokus der Ermittler gerückt sein.

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Skurriles Eigentor schürt Misstrauen

Nach Informationen des "Tagesspiegel" in Berlin sei vor der Partie viel Geld auf einen hohen Sieg des HSV gewettet worden. Auffällig dabei ist, dass ein skurriles Eigentor der Ungarn zum klaren Erfolg des HSV beigetragen habe. "Londoner Buchmacher alarmierten die UEFA, die Ermittlungen ergaben aber keine Erkenntnisse", schreibt die Zeitung. Der HSV hatte das Rückspiel gegen Budapest mit 4:0 durch Tore von Paulo Guerrero (10./39.) und Choupo-Moting (90.) sowie durch ein Eigentor von Mico Smiljanic (50.) gewonnen und war nach dem 0:0 im Hinspiel in die erste Runde des UEFA-Cups eingezogen.

Mindestens 15 Spiele manipuliert

Die Europäische Fußball-Union (UEFA) hatte eingeräumt, dass sie der europäischen Polizeibehörde Europol eine Liste mit 15 vermeintlich manipulierten Partien zur Untersuchung übergeben habe. Nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Spiegel" stünden sogar 26 Spiele im Focus. Im Einzelnen handele es sich dabei um zwölf Qualifikationsspiele für den UEFA-Cup, acht UI-Cup-Spiele, drei Qualifikationsspiele für die Champions League, zwei UEFA-Cup-Spiele und ein Qualifikationsspiel für die EM 2008. "Die Disziplinar-Abteilung der UEFA untersucht zurzeit einige Spiele. Ob eine deutsche Mannschaft dabei ist, kann ich nicht sagen", meinte ein Sprecher der Europäischen Fußball-Union (UEFA). Nur für die Partie aus der UEFA-Cup-Qualifikation zwischen Chemo More Varna (Bulgarien) und Makedonija Skopje (Mazedonien) bestätigte der Sprecher Ermittlungen.

Etliche Partien mit Auffälligkeiten

Zu Auffälligkeiten soll es laut "Tagesspiegel" auch im Erstrundenspiel des UI-Cups zwischen Slavia Sarajevo und St. Julia (Andorra) gekommen sein. Der Fußball-Zwerg St. Julia verlor beide Spiele zwar mit 2:3, erzielte aber dabei eine ungewohnt hohe Torausbeute. Wettanbieter sollen diese Partie aus dem Programm genommen haben. Nach Einschätzung eines Berliner Profiwetters gab es auch auffällige Kursverläufe vor dem Auswärtsspiel von Sarajevo in der zweiten Runde des UI-Cups bei Otelul Galati (Rumänien) sowie beim Spiel in der ersten Runde des UI-Cups zwischen Tobol (Kasachstan) gegen Zestatoni (Georgien). Zudem soll es bei den Partien Robotnicki (Mazedonien) gegen Mostar (Bosnien) und Haifa gegen Bistricia (Rumänien) im UI-Cup nicht korrekt zugegangen sein.

Repressalien gegen Schiedsrichter

In die Manipulationen von Fußballspielen in Ost- und Südeuropa sollen auch immer wieder Schiedsrichter einbezogen werden. So sei auf einen renommierten Bundesliga-Schiedsrichter "eine subtile Form von Druck" ausgeübt worden. Bei einem Europapokalspiel in Belgrad soll ein Schiedsrichter-Betreuer eine Gruppe von 15 Fans herangewunken haben, die dem Unparteiischen deutlich gemacht haben sollen, dass er für Belgrad zu pfeifen habe.


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