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UEFA Cup: VfB Stuttgart will Zenit St. Petersburg entthronen

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UEFA Cup  

Der VfB will den Titelverteidiger in die Knie zwingen

25.02.2009, 16:54 Uhr | dpa

Auf Gomez (re.) ruhen die Hoffnungen der Stuttgarter. (Foto: imago)Auf Gomez (re.) ruhen die Hoffnungen der Stuttgarter. (Foto: imago) Der VfB Stuttgart plant auf Europas kleiner Fußball-Bühne seinen ersten großen Coup. Nachdem die Schwaben Titelverteidiger Zenit St. Petersburg im ersten Kräftemessen gewaltig ins Wanken gebracht haben, wollen sie den russischen Renommierklub nun im Rückspiel stürzen und ins Achtelfinale einziehen.

"Wir können voller Selbstvertrauen in die Partie gehen", sagte Teamchef Markus Babbel, der den Cup mit dem FC Bayern München und dem FC Liverpool als Spieler schon zweimal holte. "Ich hoffe, dass wir den 1:2-Rückstand wettmachen können."

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Advocaat muss ohne seinen "besten Spieler" auskommen


Der Bundesligist hat einen großen Vorteil: St. Petersburg muss am Donnerstag (ab 20.30 Uhr im t-online.de Live-Ticker) auf seinen gelb-gesperrten Kapitän und Kopf Anatoli Timoschtschuk verzichten. "Das ist gut für uns", sagte Babbel. "Vielleicht ist Zenit dadurch verunsichert." Der künftige Bayern-Profi erzielte im Hinspiel in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit nicht nur den wichtigen Siegtreffer zum 2:1, er trieb sein Team auch immer wieder unermüdlich an. "Anatoli ist ein sehr wichtiger Spieler für uns. Er ist für uns ein großer Verlust am Donnerstag und auch im Sommer, wenn er zum FC Bayern geht. Sie bekommen meinen besten Spieler", sagte Trainer Dick Advocaat. Zudem muss der Niederländer auf die Verteidiger Radek Sirl (Gelb-Sperre) und Nicolas Lombaerts (verletzt) verzichten.

Kapitale Abwehrfehler sollen diesmal vermieden werden

Babbel warnte trotz des Timoschtschuk-Ausfalls: "Wir dürfen nicht blauäugig ins Spiel gehen." Er forderte von seinen Schützlingen eine Leistung wie zuletzt gegen 1899 Hoffenheim - allerdings ohne die zu drei Gegentreffern führenden kapitalen Abwehrschnitzer. "Wir müssen mit der Einstellung und Mentalität wie gegen Hoffenheim rangehen und die Konzentration hochhalten, damit wir es schaffen, kein Gegentor zu kassieren", sagte Babbel. Er glaube nicht, dass gegen Zenit die gleichen Ausrutscher wie gegen den Herbstmeister passierten.

Rechtsfuß Träsch muss wohl auf links ran

Allerdings muss Babbel die Viererkette wegen personeller Probleme erneut umbauen. Ludovic Magnin fällt aufgrund einer Erkältung aus. Da die erste Alternative, Arthur Boka (Innenbandanriss am Knie), ebenfalls passen muss, wird wohl Rechtsfuß Christian Träsch auf der linken Seite zum Einsatz kommen. Abwehrchef Matthieu Delpierre (Bänderanriss im rechten Knöchel) fehlt weiterhin, so dass Serdar Tasci und Khalid Boulahrouz die Innenverteidigung bilden. Babbel stärkte dem Duo, das gegen Hoffenheim alles andere als Sicherheit ausstrahlte, demonstrativ den Rücken: "Ich habe das Gefühl, dass die beiden zusammenpassen. Sie müssen versuchen, zu 100 Prozent konzentriert zu sein."

VfB baut auf Torjäger Gomez

Horst Heldt hob die sportliche Bedeutung des Weiterkommens hervor. "Aber die Zusatzeinnahmen würden uns natürlich auch gut tun", sagte der Sportdirektor. Dank der doppelt zählenden Auswärtstreffer reicht dem VfB ein 1:0. Die Hoffnungen ruhen dabei in erster Linie auf Torjäger Mario Gomez. Aber egal, wer für die Schwaben als Erster trifft: Es wäre das 200. UEFA-Pokal-Tor für den VfB und damit ein Jubiläum. "Das wird wieder ein schweres Spiel. Es ist schwierig zu sagen, wie das ausgeht", sagte Advocaat.

Die voraussichtlichen Aufstellungen:


VfB Stuttgart: Lehmann - Osorio, Tasci, Boulahrouz, Träsch - Khedira, Hitzlsperger - Hilbert, Lanig - Gomez, Cacau

Zenit St. Petersburg: Malafejew - Anjukow, Schirokow, Krizanac, Denissow - Semschow - Faysulin, Syrjanow, Huszti, Danny - Pogrebnjak

Schiedsrichter: William Collum (Schottland)

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