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Frauen-WM 2015: England verliert äußerst unglücklich

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Eigentor in der Nachspielzeit  

England scheitert im WM-Halbfinale an Japan

02.07.2015, 07:35 Uhr | dpa

Frauen-WM 2015: England verliert äußerst unglücklich. Laura Bassett kämpft nach ihrem Eigentor mit den Tränen. (Quelle: dpa)

Laura Bassett kämpft nach ihrem Eigentor mit den Tränen. (Quelle: dpa)

Die deutschen Fußballerinnen bestreiten das Spiel um Platz drei bei der Weltmeisterschaft in Kanada gegen England. Die "Lionesses" unterlagen WM-Titelverteidiger Japan äußerst unglücklich mit 1:2 (1:1). Im Commonwealth-Stadion brachte Aya Miyama die "Nadeshiko" in der 33. Minute per Foulelfmeter in Führung. Fara Williams (40.) glich ebenfalls per Strafstoß noch vor der Pause aus. Der Siegtreffer für das Team von Norio Sasaki fiel erst in der Nachspielzeit (90.+2) durch ein Eigentor von Laura Bassett, die vor der einschussbereiten Yuki Ogimi retten wollte.

Im Finale der Frauen-WM treffen in Vancouver in einer Neuauflage des Finals von 2011 in Deutschland die USA und Japan aufeinander. Somit bietet sich den Amerikanerinnen, die sich im Halbfinale mit 2:0 gegen die DFB-Frauen durchgesetzt hatten, die Chance zur Revanche. Vor vier Jahren hatten die USA das WM-Endspiel gegen Japan im Elfmeterschießen verloren.

DFB-Frauen gegen England favorisiert

Die Engländerinnen, die zum ersten Mal in einem WM-Halbfinale standen, hielten gegen den Weltmeister aus Asien lange sehr gut mit, hatten in der zweiten Spielhälfte sogar die besseren Chancen. Doch Toni Duggan (62.) scheiterte an der Latte und Elen White an Torhüterin Ayumi Kaihori (64.). Mit der Einwechslung von Bayern Münchens Mana Iwabuchi wurde Japan stärker und war am Ende beim Eigentor von Basset die glücklichere Mannschaft.

Die Elf von Silvia Neid dürfte im "kleinen Finale" gegen England leicht favorisiert sein. Denn von bisher 20 Vergleichen gewann Deutschland 18, hat noch kein Länderspiel gegen England verloren. Beim letzten großen Duell im EM-Finale 2009 in Helsinki triumphierte das deutsche Team mit 6:2.

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