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Ex-Bundestrainerin - Steffi Jones: Entlassung war "richtiger Tiefschlag"

Ex-Bundestrainerin  

Steffi Jones: Entlassung war "richtiger Tiefschlag"

04.11.2018, 12:46 Uhr | dpa

Ex-Bundestrainerin - Steffi Jones: Entlassung war "richtiger Tiefschlag". Konnte sich als Frauen-Bundestrainerin nicht etablieren: Steffi Jones.

Konnte sich als Frauen-Bundestrainerin nicht etablieren: Steffi Jones. Foto: Uwe Anspach. (Quelle: dpa)

Düsseldorf (dpa) - Steffi Jones hat ihre Entlassung im vergangenen März als Trainerin der deutschen Frauenfußball-Nationalmannschaft als "Tiefschlag" bezeichnet.

Sie sei "persönlich enttäuscht" gewesen, sagte die 45-Jährige der "Bild am Sonntag". "Ich hatte Feuer, wollte den Erfolg der DFB-Frauen fortführen - da war die Entlassung ein richtiger Tiefschlag. Auch wenn ich am Ende damit gerechnet habe."

Jones hatte das Amt der Bundestrainerin nach dem Gewinn der Goldmedaille bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio von Silvia Neid übernommen. Nach dem Viertelfinal-Aus bei der EM 2017 in den Niederlanden geriet die frühere Nationalspielerin erstmals heftig in die Kritik. Der DFB hielt dennoch zunächst an Jones fest. "Ich wusste schon nach der Euro, dass es schwierig für mich wird", räumte sie jetzt ein. "Für eine Trainerin ist es schwierig zu arbeiten, wenn jedes Spiel zum Schicksalsspiel wird."

Nach dem letzten Platz beim Vier-Länderturnier in den USA im März trennte sich der DFB von Jones und betraute Horst Hrubesch als Interimscoach mit der Aufgabe. Zum DFB wolle sie nicht mehr zurückkehren. Auch wenn sie mit dem Verband nicht gebrochen habe, sei das Kapitel abgeschlossen. Gleichwohl will sie dem Fußball als "Trainerin oder Sportdirektorin" treu bleiben, womöglich in der Bundesliga: "Ich bin heiß auf Fußball, will jeden Tag zur Arbeit gehen."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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