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3. Liga: Stuttgarter Kickers wollen kämpfen

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Stuttgarter Kickers  

Hoffen auf die Trendwende

12.02.2010, 22:59 Uhr | dpa

Stefan Minkwitz (li.) gibt Spieler Benedikt Deigendasch Anweisungen. (Foto: imago)Stefan Minkwitz (li.) gibt Spieler Benedikt Deigendasch Anweisungen. (Foto: imago) "In Regensburg muss der Knoten platzen. Basta!", sagt Stefan Minkwitz, Trainer von Drittligist Stuttgarter Kickers. Was soll er auch anderes sagen, angesichts des Katastrophenstarts seines Teams mit vier Niederlagen ohne einen einzigen Treffer.

Nach dieser deprimierenden Misere zum Saisonstart muss sich der Tabellenletzte vor der Partie am Samstag bei Jahn Regensburg schon die alles entscheidende Frage gefallen lassen: Reicht das Potenzial für die Dritte Liga?

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Euphorie bereits verraucht

Minkwitz weiß natürlich, dass ihm angesichts der niederschmetternden Fakten wohl nicht mehr viel Zeit bleibt, das Ruder herumzureißen. Denn die Chance, sich von der Euphorie nach der Last-Minute-Qualifikation für die 3. Liga über die ersten Hürden der neuen sportlichen Herausforderung tragen zu lassen, haben die Schwaben gründlich verpasst. "Null Punkte und null Tore sind natürlich eine katastrophale Bilanz, gar keine Frage", sagte auch Präsident Dirk Eichelbaum.

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Vereinsführung schützt den Trainer

Dennoch genießt Minkwitz vorerst das Vertrauen der Vereinsführung. Am Tag nach einer turnusmäßigen Präsidiumssitzung nach dem 0:1 gegen den SV Sandhausen stellte sich das Führungsgremium in dieser Woche demonstrativ hinter den 40-Jährigen. "Wir haben ihm gesagt, dass er sich des Rückhalts des Präsidiums sicher sein kann und alles andere ignorieren soll, was in der Presse steht", sagte Eichelbaum, forderte allerdings: "Er soll sich darauf konzentrieren, die Mannschaft gut auf das Spiel am Samstag vorzubereiten. Was danach geschieht, ist nicht ergebnisabhängig, aber in Regensburg muss eine Entwicklung der Mannschaft sichtbar sein."

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Großer Umbruch in der Mannschaft

Schließlich war genau das nicht der Fall, seit sich der Traditionsklub am letzten Spieltag der Regionalliga Süd als Zehnter gerade noch die Zugehörigkeit zur 3. Liga gesichert hatte. Zwölf Spieler verließen den Verein, darunter Leistungsträger wie Mittelfeld-Mann Mustafa Parmak, der zum Zweitligisten TuS Koblenz wechselte. Acht neue Akteure musste Minkwitz integrieren, namhafte Profis sind nicht darunter. "Wir haben ein Korsett aus fünf Spielern, die zum gehobenen Niveau in der 3. Liga gehören und zehn Talenten, die den Anspruch haben, sich dort durchzusetzen", sagte Eichelbaum.

Kein Geld für neue Spieler

Bislang fehlte die Abstimmung zwischen den Mannschaftsteilen, die Spielanlage wirkte unharmonisch. Der Trainer ist dennoch überzeugt, dass sein Team in der Liga mithalten kann. "Wenn wir als Mannschaft zusammenhalten, reicht das Potenzial aus", sagte Minkwitz. Kurzfristige Verstärkungen bis zum Ende der Transferperiode am Sonntag lässt der Etat von nur rund drei Millionen Euro ohnehin nicht zu.

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