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Engländer fordern Spieler zur Rückkehr vom Africa Cup auf

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Africa Cup  

Englische Klubs fordern Spieler zur Rückkehr auf

09.01.2010, 11:53 Uhr | dpa

Denkt an Boykott: Für Togos Kapitän Emmanuel Adebayor geht die Sicherheit vor. (Foto: imago) Denkt an Boykott: Für Togos Kapitän Emmanuel Adebayor geht die Sicherheit vor. (Foto: imago) Nach dem Überfall auf die togolesische Nationalmannschaft in Angola hat der Trainer des Premier-League-Vereins Hull City seine beim Africa Cup eingesetzten Spieler zur Rückkehr nach England aufgefordert. "Ich habe zwei Spieler dort, und ich will, dass sie zurückkommen", sagte Phil Brown der Boulevardzeitung "The Sun". Stürmer Daniel Cousin gehört zur Nationalelf Gabons, Mittelfeldmann Seyi Olofinjana spielt für Nigeria.

Bei dem Zwischenfall während der Einreise ins Gastgeberland Angola wurde der Pressesprecher und der Assistenztrainer des togolesischen Teams erschossen. Mehrere Spieler und Togos Nationalcoach Hubert Velud seien verletzt worden.

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"Salifou ist geschockt und bestürzt"

Der FC Portsmouth, der vier Spieler für den Afrika-Cup abgestellt hat, schloss sich der Forderung unter Vorbehalt an. "Die Sicherheit unserer Spieler steht an oberster Stelle, und wenn die nicht garantiert werden kann, sollten sie nach Hause geschickt werden", sagte Vereinssprecher Gary Double. Der Trainer von Aston Villa, Martin O'Neill, dessen togoischer Mittelfeldspieler Moustapha Salifou den Anschlag unverletzt überlebte, zeigte sich schockiert. "Der Verein war in Kontakt mit ihm. Er hat uns versichert, dass er in Ordnung ist, allerdings sehr geschockt und bestürzt", berichtete O'Neill.


Adebayor: "Erwägen Boykott"

Togos Nationalkapitän und Manchester-City-Stürmer Emmanuel Adebayor, der den Maschinengewehrbeschuss ebenfalls ohne Verletzungen überstand, erklärte, die Elf erwäge einen Boykott. "Wenn wir uns weiterhin nicht darauf verlassen können, dass unsere Sicherheit garantiert ist, werden wir abreisen", sagte Adebayor der BBC Afrique, dem afrikanischen Radio- und Online-Dienst der BBC.

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