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Schiedsrichter Kempter erinnert sich nicht brisante Mail

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Fall Amerell  

Kempter erinnert sich nicht an brisante Mail

| sid,dpa,t-online, sid

Schiedsrichter Kempter erinnert sich nicht brisante Mail. Schiedsrichter Michael Kempter (Foto: imago)

Schiedsrichter Michael Kempter (Foto: imago) (Quelle: imago)

In der Schiedsrichter-Affäre um Manfred Amerell prüft Referee Michael Kempter derzeit, ob die von Amerell öffentlich gemachte Mail zum Thema FC Bayern wirklich von ihm stammt. "Erinnern kann ich mich nicht daran, sie soll ja aus dem Jahr 2007 stammen", sagte Kempter der Zeitung "Welt".

Wegen der Mail, in der es heißt: "Gleich spielen die Bayern. Hoffentlich fliegen sie raus. Dann können wir darauf anstoßen", hat der DFB-Kontrollausschuss Prüfungen aufgenommen. Das für diesen Sonntag vorgesehene Comeback von Schiedsrichter Kempter in der 2. Bundesliga war abgesetzt worden.


Amerell kündigt Schadensersatzklagen an


"Wenn ich doch so etwas geschrieben haben sollte, dann ist diese Aussage unbedacht gefallen. In diesem Fall werde ich mich bei den Verantwortlichen persönlich dafür entschuldigen", übermittelte nun Kempter, der wie vier weitere Referees Amerell sexuelle Belästigung vorwirft. Der 63 Jährige weist alle Vorwürfe zurück und hat Schadensersatzklagen angekündigt. Er habe überhaupt nichts gegen die Bayern, betonte Kempter: "Im Gegenteil: Ich habe Spiele von ihnen immer sehr gern gepfiffen, weil dieser Verein hochprofessionell geführt ist." Kempter hat bislang in der Bundesliga fünf Spiele der Münchner gepfiffen. Vier davon gewann der Rekordmeister deutlich, eines endete 0:0.

"Wir waren Freunde"

Sein langes Schweigen hat Kempter mit der eigenen ausweglosen Situation und Angst begründet. "Ich habe die Annäherung lange verdrängt. Amerell war ja gleichzeitig auch jemand, der viel für mich getan hat. Wir waren Freunde", so Kempter. "Er sagte, ich nehme dir die Spiele weg", sagte Kempter in der "Welt am Sonntag". Deshalb habe er in seinen nun öffentlich gewordenen Mails an Amerell auch Begriffe wie "Schatz" benutzt. Erst nach Jahren hatte sich Kempter mit einem Hilferuf an den DFB gewandt.

Amerell: "Kann hundert weitere Mails zeigen"


"Der lügt, wenn er den Mund aufmacht. Gegen den ist ja Münchhausen ein Amateur", giftete Amerell in der "Bild am Sonntag". Der 63-Jährige, der lange Jahre eine wichtige Rolle im DFB-Schiedsrichterausschuss gespielt hatte, weist alle Vorwürfe zurück. Amerell warnte Kempter: "Ich habe noch genügend Munition gegen ihn. Wenn er nicht aufhört zu lügen, kann ich ihm ungefähr hundert weitere Mails zeigen. Oder ich werde auf Wunsch den Ordner mit den Mails FIFA, UEFA und dem DFB zur Verfügung stellen."

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