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Franz Beckenbauer von der FIFA enttäuscht

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Beckenbauer: "Mein Vertrauen zur FIFA ist eingeschränkt"

14.12.2010, 08:44 Uhr | dpa, dpa

Franz Beckenbauer von der FIFA enttäuscht. Franz Beckenbauer ist nach der WM-Vergabe nicht gut auf die FIFA zu sprechen. (Foto: imago)

Franz Beckenbauer ist nach der WM-Vergabe nicht gut auf die FIFA zu sprechen. (Foto: imago)

Nach der umstrittenen Doppelvergabe der Weltmeisterschaften 2018 und 2022 hat Franz Beckenbauer den Weltverband FIFA heftig kritisiert. "Mein Vertrauen zur FIFA ist eingeschränkt", sagte der 65-Jährige der "Bild"-Zeitung. Beckenbauer, der als Mitglied der FIFA-Exekutive mit abstimmen durfte, stört sich vor allem am Umgang mit den Ländern, die beim Votum am 2. Dezember in Zürich Enttäuschungen erleben mussten.

"Ich bin enttäuscht, wie die FIFA nach der Wahl mit dem Ergebnis umgegangen ist. Man hat sieben unterlegene Länder der Blamage preisgegeben. Besonders England und Australien", sagte der Kaiser. Seine Amtszeit in der FIFA-Exekutive läuft im März 2011 ab.

Keine Chance für England und Australien

Die ambitionierten Engländer waren bereits in der ersten Wahlrunde mit nur zwei Stimmen ausgeschieden. Russland wurde zum Gastgeber der WM 2018 gewählt. Australien war sogar mit nur einer Stimme gescheitert. Ausrichter des Spektakels 2022 ist Katar.

Beckenbauer erfährt Ergebnisse aus dem Radio

Der offene Umgang mit den Ergebnissen erzürnte Beckenbauer. "Uns Exekutivmitgliedern wurde erklärt, dass weder wir selbst noch die Öffentlichkeit die genauen Stimmenzahlen erfahren. Uns wurde nach jedem Wahlgang nur verkündet, welches Land ausgeschieden ist", sagte der 65-Jährige, "und dann höre ich ein paar Stunden später aus dem Radio, wer wie viele Stimmen erhalten hat."

FIFA-Boss Sepp Blatter hatte in der vergangenen Woche die Vergabe an Russland uns Katar verteidigt. Der Verband beschreite damit neue Wege in der Geschichte der Weltmeisterschaften. Zumindest ordnete Blatter das Prozedere erstmals als Fehler ein. "Doppelvergaben halte ich nicht für sinnvoll", sagte der 74-Jährige.

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