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DFB: Pyrotechnik bleibt vorerst verboten

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Pyrotechnik - der DFB will sich absichern

19.08.2011, 15:23 Uhr | t-online.de, sid

DFB: Pyrotechnik bleibt vorerst verboten. Keine guten Werbeträger für Bengalos: Fans von Eintracht Frankfurt. (Foto: imago)

Keine guten Werbeträger für Bengalos: Fans von Eintracht Frankfurt. (Foto: imago)

Pyrotechnik in den Stadien der Bundesliga bleibt vorerst verboten. Das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes hat auf seiner Sitzung in Frankfurt am Main keine Entscheidung über die von den Ultra-Fans geforderte Legalisierung der bengalischen Feuer in den Stadien getroffen.

Die Mitglieder des Präsidiums wollen sich erst noch durch ein Gutachten absichern. Offenbar bestehen Bedenken, ob die Freigabe von Feuerwerkstechnik in den Arenen mit geltendem Recht vereinbar ist. Auch die Frage der Haftung und Versicherung im Schadensfall ist für den DFB nicht hinreichend beantwortet.

Der Druck auf die Vereine wächst

Die Fan-Gruppen fordern seit Monaten vehement eine Zulassung der Bengalischen Feuer in bestimmten Zonen des Stadions. Polizei und Feuerwehr scheinen allerdings wenig angetan von der Idee. Zuletzt hatte die Deutsche Fußball Liga (DFL) an alle 36 Profivereine einen Fragebogen verschickt, auf dem die Klubs Stellung zu dem noch verbotene Abbrennen von Feuerwerkskörpern in den Fanblöcken beziehen konnten.

Eine generelle Aufhebung des Verbots seitens des DFB ist nicht möglich, zudem müsste der Verband seine Richtlinien ändern. Der Druck der Ultras auf die Vereine wurde zuletzt zunehmend größer. Deshalb sprechen sich mittlerweile auch einige Vereinsvertreter für eine Legalisierung der Pyrotechnik aus. "Wir haben uns informiert. Es gibt eine neue Pyrotechnik, die aus unserer Sicht ungefährlich ist. Wenn diese Sicht von Polizei, Feuerwehr und DFB bestätigt wird, sind wir für eine Legalisierung", sagte Hannovers Vorstandsboss Martin Kind der "Sport Bild".

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