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FIFA: Blatter gibt Fehler zu

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Blatter will bei der FIFA aufräumen

06.11.2011, 15:07 Uhr | dpa

FIFA: Blatter gibt Fehler zu. Joseph Blatter redet Tacheles.  (Quelle: imago)

Joseph Blatter redet Tacheles. (Quelle: imago)

FIFA-Präsident Joseph Blatter hat nach den jüngsten Korruptionsskandalen "schreckliche Fehler" eingeräumt. "Die letzten 100 Tage der FIFA zählen zu den schwierigsten in der mehr als 100-jährigen Geschichte", schrieb der 75 Jahre alte Schweizer in einer Kolumne für die Internetseite "insideworldfootball.biz". Blatter wird die Eröffnungsrede bei der internationalen Konferenz "International Football Arena" halten. Dabei will er sich auch über die am 21. Oktober vorgestellten Schritte zur Reform der FIFA äußern.

"Es braucht Zeit, den Baum zu schütteln, bis alle faulen Äpfel zu Boden gefallen sind. Auch wenn manche sich weigern, zuerst zu fallen", schrieb Blatter. Man müsse sich der Tatsache stellen, dass "Fehler gemacht wurden, darunter manch schreckliche".

Blatter will FIFA glaubwürdig machen

Korruptionsvorwürfe gegen mehrere Top-Funktionäre und Mitglieder des Exekutivkomitees sowie der Verdacht auf Bestechung bei der umstrittenen WM-Vergabe an Russland (2018) und Katar (2022) hatten die FIFA in die schlimmste Krise ihrer 107-jährigen Geschichte gestürzt. Vor einigen Wochen hatte Blatter in der Verbandszentrale in Zürich Maßnahmen vorgestellt, wie er der FIFA wieder zur Glaubwürdigkeit verhelfen will. Dazu zählt unter anderem ein sogenanntes Good Governance Komitee mit externen Experten.

Brisante Gerichtsakten noch unter Verschluss

Tatsächlich droht einigen Regierungsmitgliedern Ungemach. Sollten die brisanten Gerichtsakten in der ISL-Affäre öffentlich gemacht werden, könnte den Exko-Mitgliedern Ricardo Teixeira (Brasilien), Nicolás Leoz (Paraguay) und Issa Hayatou (Kamerun) Bestechung nachgewiesen werden. Auch der Name des früheren FIFA-Präsidenten Joao Havelange soll in den Akten auftauchen. Alle bestreiten die Vorwürfe. Dem Thailänder Worawi Makudi droht ein Ermittlungsverfahren durch die Ethikkommission wegen undurchsichtiger Grundstücksgeschäfte.

"Wir sind entschlossen, die Krankheiten der Vergangenheit zu kurieren", erklärte Blatter. Er habe relevante und starke Veränderungen ohne "Wenn" und "Ob" ins Leben gerufen, bekräftigte der seit 1998 amtierende Walliser. Zugleich äußerte er Unverständnis für die teilweise scharfe Kritik an seinem Verband. "Ich bin mir der Kritik von vielen Seiten durchaus bewusst, einer Kritik, die gelegentlich ins Persönliche und unter die Gürtellinie abgleitet."

Blatter will Namen nennen

Schon bei der nächsten Sitzung des FIFA-Vorstandes am 16./17. Dezember in Tokio werde er "weitere Fakten präsentieren, diesmal verbunden mit Namen, wie wir die nötigen Veränderungen voranbringen wollen. Wir werden Lösungen suchen, die uns auch wehtun" so Blatter. "Alles kommt auf den Prüfstand." In der Vergangenheit habe sein Verband nicht immer transparent gearbeitet. "Das war falsch", schrieb der Anfang Juni in seinem Amt bestätigte Verbandschef.

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