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Regelhüter entscheiden über Torlinientechnik

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Regelhüter entscheiden über Torlinientechnik

05.07.2012, 10:19 Uhr | sid, t-online.de

. Tor oder nicht Tor: Bei der WM 2010 in Südafrika kam es in der Partie Deutschland gegen England zu dieser umstrittenen Szene. (Quelle: dapd)

Tor oder nicht Tor: Bei der WM 2010 in Südafrika kam es in der Partie Deutschland gegen England zu dieser umstrittenen Szene. (Quelle: dapd)

Die Regelhüter des Fußballs entscheiden heute am FIFA-Sitz in Zürich über die Einführung von technischen Hilfsmitteln für Schiedsrichter. Bei der Sitzung des International Football Association Board (IFAB) wird darüber befunden, ob die Unparteiischen künftig einen akustischen Hinweis bekommen, wenn der Ball die Torlinie überschritten hat.

Weltverbandspräsident Joseph Blatter ist für eine Einführung. UEFA-Chef Michel Platini plädiert hingegen auf Beibehaltung der auch bei der EM und in der Champions League eingesetzten Torlinienrichter. Die deutschen Spitzenfunktionäre haben sich für die neue Technikvariante ausgesprochen, verlangen aber die Klärung einiger Detailfragen wie die Übernahme der zu erwartenden Millionenkosten.

Zwei Systeme stehen zur Auswahl

Zur Auswahl stehen die Systeme Hawk-Eye und GoalRef, die vom IFAB getestet wurden. Mit einer Entscheidung des Gremiums ist nicht vor dem späten Nachmittag zu rechnen.

Der IFAB besteht aus acht Mitgliedern: Vier Vertreter kommen aus einem der FIFA-Mitglieds-Länder; je ein Vertreter kommt aus England, Schottland, Irland und Wales.

Schiedsrichter für Technik-Einsatz

Nach Markus Merk hat sich in Lutz-Michael Fröhlich ein weiterer ehemaliger FIFA-Referee für die Einführung technischer Hilfsmittel für Schiedsrichter ausgesprochen. "Tor oder nicht Tor ist doch am Ende die wichtigste Frage in einem Fußballspiel. Hier eine zuverlässige Entscheidungshilfe zu haben, das sollte man nutzen", sagte Fröhlich. Wenn ein "funktionierendes System" existiere, sei er "durchaus dafür".

Der stellvertretende Leiter der DFB-Schiedsrichterkommission forderte die Regelhüter des Weltfußballs auf, beim abschließenden Votum zu diesem Thema eine Entscheidung zu treffen, die "dem Fußball wirklich weiterhilft". Die Grenzen der menschlichen Wahrnehmung habe man gerade erst erlebt, als bei der Europameisterschaft der Ukraine im Gruppenspiel gegen England (0:1) vom Torrichter ein klarer Treffer verweigert wurde. Der Ball habe "zwar ganz knapp, aber dennoch durch Fernsehtechnik deutlich erkennbar, die Torlinie vollständig überschritten", betonte Fröhlich.

Merk sieht keine Beschneidung der Schiedsrichter

Auch sein langjährige Referee-Mitstreiter Markus Merk ist nach den jüngsten Erfahrungen bei der EM in Polen und der Ukraine pro Hilfsmittel. Er glaubt sogar, "alle Schiedsrichter wünschen sich diese Technologie". Ob Chip im Ball oder Torkamera, spiele dabei keine Rolle. "Ich bevorzuge die Technik, die funktioniert", sagte Merk. Einen Bedeutungsverlust der Referees befürchtet Merk durch die Technik nicht. "Wer sich durch die Technologie entmachtet fühlt, der ist für mich fehl am Platze."


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