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1. FC Magdeburg: Vereinsführung distanziert sich von Andreas Petersen

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Nach Trainer-Attacke  

Magdeburgs Vereinsführung geht auf Distanz zu Petersen

08.10.2013, 18:12 Uhr | sid

1. FC Magdeburg: Vereinsführung distanziert sich von Andreas Petersen. Verbale Auseinandersetzung zwischen Magdeburgs Trainer Andreas Petersen (4.v.li.) und Gäste-Coach Jörg Goslar (re.). (Quelle: imago/Christian Schroedter )

Verbale Auseinandersetzung zwischen Magdeburgs Trainer Andreas Petersen (4.v.li.) und Gäste-Coach Jörg Goslar (re.). (Quelle: Christian Schroedter /imago)

Die Klubführung des Regionalligisten 1. FC Magdeburg hat Coach Andreas Petersen nach dessen indiskutabler Attacke auf seinen Trainerkollegen Jörg Goslar kritisiert und sich klar vom Verhalten des 53-Jährigen distanziert. "Andreas Petersen hat in dieser Situation eindeutig über die Stränge geschlagen. Als Cheftrainer befindet man sich auch in einer Vorbildfunktion. Das Präsidium hat den Trainer ermahnt, dass ihm dieser Fehler kein zweites Mal passieren darf und hob gleichzeitig hervor, dass derartiges Verhalten auf und neben dem Fußballplatz nichts zu suchen hat", sagte Präsidiumsmitglied Mario Kallnik der "Magdeburger Volksstimme".

Mittlerweile hat sich Petersen öffentlich entschuldigt. "Ich habe einen großen Fehler begangen. Unter dem Eindruck der strittigen Roten Karte für Christopher Reinhard sowie den wüsten Beschimpfungen und Beleidigungen von der Nordhausener Trainerbank habe ich mich zu dieser Tätlichkeit hinreißen lassen", wird der Trainer in einer offiziellen Mitteilung des Vereins zitiert: "Ich möchte mich bei meinem Trainerkollegen und dem Verein Wacker Nordhausen in aller Form entschuldigen."

Tätlicher Angriff in der Pause

In der Halbzeitpause des Spiels zwischen dem FCM und Wacker Nordhausen (1:0) hatte Petersen, Vater von Bundesligastürmer Nils Petersen (Werder Bremen), seinen Gegenüber Goslar beim Gang in die Kabine tätlich angegriffen. Petersen gab das Vergehen, das die Fernsehkameras des MDR eindeutig aufzeichneten, später zu und begründete es mit "einer gehörigen Portion Adrenalin".

Vorfall wird Konsequenzen haben

Vereinsintern wird die schwere Verfehlung für Petersen in jedem Fall Konsequenzen haben. "Wir werden das Thema ansprechen und deutlich machen, dass wir ein solches Verhalten nicht tolerieren", sagte Kallnik, der auch mit einer Strafe durch den Nordostdeutschen Fußballverband (NOFV) rechnet: "Die Fernsehbilder zeigen ja deutlich, was passiert ist. Wobei der eigentlich Leidtragende Andreas Petersen selbst ist. Ihm ist persönlicher Schaden entstanden, nicht so sehr dem 1. FC Magdeburg."

Verbands-Leiter Riemer: "Habe so etwas noch nie erlebt"

Auch beim NOFV war man vom Verhalten des Magdeburger Trainers schockiert. "Ich bin seit über 30 Jahren im Fußballgeschehen dabei, habe aber so etwas noch nie erlebt. Es ist für mich unverständlich, wie ein Trainer, der eine Vorbildfunktion ausübt, so entgleisen kann. Er ist ja bewusst auf seinen Kollegen zugerannt", sagte Wilfried Riemer, zuständiger Leiter für den Spielbetrieb des Verbandes. Der Verband hat ein Sportgerichtsverfahren gegen beide Trainer eingeleitet und Stellungnahmen angefordert.

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