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Traditionsklub Alemannia Aachen finanziell gerettet

Aachen atmet auf  

Traditionsklub Alemannia finanziell gerettet

21.01.2014, 17:48 Uhr | dpa

Traditionsklub Alemannia Aachen finanziell gerettet. Mazan Moslehe und Sasa Strujic (v.l.) können sich freuen: Bei Alemannia Aachen wird weiter Fußball gespielt. (Quelle: imago images/Dünhölter)

Mazan Moslehe und Sasa Strujic (v.l.) können sich freuen: Bei Alemannia Aachen wird weiter Fußball gespielt. (Quelle: Dünhölter/imago images)

Alemannia Aachen ist nach Zustimmung der Gläubiger zum Insolvenzplan finanziell gerettet. Das zuständige Gericht könne in Kürze das Insolvenzverfahren aufheben, teilten der Klub und der Insolvenzverwalter mit. Möglich werde das durch den erklärten Verzicht der Gläubiger auf einen Großteil der Forderungen von 69 Millionen Euro.

Der Regionalligist gelte damit als entschuldet und saniert. Laut Insolvenzplan werde den Gläubigern zwischen ein und 25 Prozent ihrer Ansprüche ausgezahlt.

Neues Stadion bringt den Klub ins Schlingern

Von finanziellen Altlasten befreit und mit dem Tivoli als Spielstätte habe die Alemannia gute Voraussetzungen für sportlich höhere Ziele, stellte Insolvenzverwalter Rolf-Dieter Mönning fest: "Voraussetzung aber muss sein, dass hier künftig seriös und wirtschaftlich realistisch gearbeitet wird."

Hauptauslöser für die Finanzmisere war das im Sommer 2009 eröffnete 50 Millionen teure Tivoli-Stadion. Hohe Rückzahlungen hatten dem Klub zu schaffen gemacht. Nach einer Umschuldung hatten externe Prüfer weitere Finanzlöcher entdeckt.

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