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WM 2018: Europa droht Verlust von WM-Startplatz zugunsten von Afrika

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WM 2018  

Verliert Europa einen Startplatz an Afrika?

07.10.2014, 18:52 Uhr | sid

WM 2018: Europa droht Verlust von WM-Startplatz zugunsten von Afrika. Mats Hummels (li.) im Zweikampf mit Jordan Ayew. Die Vorrunden-Partie der WM 2014 Deutschland gegen Ghana endete 2:2 unentschieden.  (Quelle: imago/Ulmer/Teamfoto)

Mats Hummels (li.) im Zweikampf mit Jordan Ayew. Die Vorrunden-Partie der WM 2014 Deutschland gegen Ghana endete 2:2 unentschieden. (Quelle: Ulmer/Teamfoto/imago)

Europa droht für die Fußball-WM 2018 in Russland durch das Exekutivkomitee des Weltverbandes FIFA die Streichung eines Startplatzes. Das sagte das deutsche Komitee-Mitglied Theo Zwanziger der "Sport Bild". "Präsident Sepp Blatter hat die Mehrheit auf seiner Seite, wenn es um eine Neuverteilung der 32 WM-Startplätze zugunsten Afrikas geht. Ich glaube, am Ende bekommt Europa eher einen Startplatz weniger", so erklärte der frühere DFB-Präsident.

Zwanzigers Darstellung zufolge sehe Blatter Afrika mit derzeit fünf Teilnehmern im Vergleich zu Europa mit 13 Startern plus Gastgeber Russland "schmerzlich unterrepräsentiert". Sportlich wäre allerdings eine Reduzierung des Europa-Kontingentes kaum zu rechtfertigen: Bei den drei vergangenen Endrunden ging der WM-Titel immer an eine europäische Mannschaft (2006 Italien, 2010 Spanien und 2014 Deutschland). In Brasilien war für die zwei besten afrikanischen Mannschaften im Achtelfinale Endstation, Europa hingegen stellte vier Viertelfinalisten.

Uneinigkeit zwischen FIFA und UEFA

Zwanzigers Einschätzung lässt einen weiteren Konflikt zwischen FIFA-Präsident Blatter und seinem Kollegen Michel Platini vom Europa-Verband UEFA erahnen. Platini hatte zuletzt angesichts von Europas WM-Erfolgen in der jüngeren Vergangenheit sogar eine Aufstockung der 13 fixen Startplätze für den Alten Kontinent gefordert. In der FIFA-Exekutive stellt die UEFA allerdings nur 8 von 25 Mitgliedern.

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