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FIFA-Skandal: Jack Warner mit Krankenwagen abtransportiert

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Völlige Erschöpfung  

Ex-FIFA-Vize mit Krankenwagen abtransportiert

29.05.2015, 09:40 Uhr

FIFA-Skandal: Jack Warner mit Krankenwagen abtransportiert. Ex-Fifa-Vize Jack Warner verlässt das Gefängnis mit einem Krankenwagen.

Ex-Fifa-Vize Jack Warner verlässt das Gefängnis mit einem Krankenwagen.

Der frühere FIFA-Vizepräsident Jack Warner hat einen Tag nach den Korruptionsvorwürfen gegen ihn und mehrere weitere Fußballfunktionäre per Krankenwagen ein Gefängnis in Trinidad und Tobago verlassen. Warner habe über Erschöpfung geklagt und sei nicht in der Lage gewesen, Fragen von Reportern vor der Haftanstalt zu beantworten, sagte der Justizbeamte Ibrahim Ali.

Warner hatte sich in seinem Heimatland Trinidad und Tobago am Mittwoch der Justiz gestellt. Er durfte gegen eine Kaution von umgerechnet rund 360.000 Euro auf freien Fuß, blieb die Nacht jedoch im Gefängnis. Die US-Behörden beschuldigen ihn in acht Anklagepunkten, darunter Betrug und Beteiligung an organisiertem Verbrechen. Es wird erwartet, dass der 72-Jährige im Juli vor Gericht erscheint.

Bei der WM 2010 wohl mächtig abkassiert

Warner war in der Vergangenheit mehrmals mit Korruptionsskandalen in Verbindung gebracht worden. Bei der Vergabe der WM 2010 an Südafrika war er laut der US-Justizministerin Loretta Lynch einer der Hauptakteure. "Selbst bei diesem historischen Ereignis haben FIFA-Offizielle und Andere den Bewerbungsprozess korrumpiert, indem sie Bestechungsgelder benutzt haben, um Einfluss auf die Entscheidung zu nehmen", sagte Lynch.

UMFRAGE
Hat der Korruptionsskandal bei der FIFA Auswirkungen auf Ihr Verhältnis zum Fußball?

Laut US-Anklageschrift zahlten südafrikanische Offizielle mehr als zehn Millionen Dollar. Ein "wesentlicher Teil" dieser Gelder soll an Warner geflossen sein. Im Jahr 2011 war er im Zuge eines Korruptionsskandals aus seinem Amt gedrängt worden. Er hat jegliche Verfehlungen abgestritten.

Trotz Skandal: Blatter sitzt fest im Sattel

Unterdessen darf Sepp Blatter trotz des größten Skandals in der FIFA-Geschichte heute mit der Wiederwahl als Präsident des Fußball-Weltverbands rechnen. Beim Kongress in Zürich wäre alles andere als die Kür des 79 Jahre alten Schweizers in der Abstimmung gegen seinen Herausforderer Prinz Ali bin al-Hussein aus Jordanien eine Sensation. Die Abstimmung über eine mögliche fünfte Amtszeit Blatters steht als 17. Punkt auf der Agenda des Treffens der 209 FIFA-Mitgliedsverbände und wird nicht vor 17 Uhr erwartet.

Die Europäische Fußball-Union UEFA hatte kurz vor der Kongresseröffnung einen zuvor erwogenen Boykott verworfen. Die meisten der insgesamt 53 UEFA-Delegierten wollen ihre Stimme für Al-Hussein abgeben, darunter auch DFB-Präsident Wolfgang Niersbach. Da zuletzt allerdings die Vertreter Afrikas (54) sowie die asiatische Konföderation (46) ihre Unterstützung für Blatter bekräftigt hatten und auch Ozeanien (11) wohl ebenfalls zu dessen Lager gehört, dürfte der Schweizer mehr als die nötigen 105 Stimmen auf sich versammeln.

Der Weltverband war am Mittwoch von einem neuen Skandal erschüttert worden. Im Auftrag der US-Justiz hatten Schweizer Sicherheitsbehörden sieben Fußball-Funktionäre festgenommen, unter ihnen zwei Stellvertreter Blatters. Dieser hatte bei der Eröffnung des Kongresses einen Kampf gegen korrupte Einzelpersonen angekündigt. Die nächsten Monate würden nicht einfach für die FIFA. "Ich bin sicher, dass weitere schlechte Nachrichten folgen werden", sagte Blatter.

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