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Skandal um WM 2006: Franz Beckenbauer stellt sich Ermittlern

Zentrale Figur der WM-Affäre?  

"Bild": Beckenbauer stellt sich externen Ermittlern

22.10.2015, 20:06 Uhr | sid, t-online.de

Skandal um WM 2006: Franz Beckenbauer stellt sich Ermittlern. Franz Beckenbauer soll den fragwürdigen Finanzdeal in Höhe von 6,7 Mio. Euro mit Joseph Blatter besprochen haben. (Quelle: imago images/VI Images)

Franz Beckenbauer soll den fragwürdigen Finanzdeal in Höhe von 6,7 Mio. Euro mit Joseph Blatter besprochen haben. (Quelle: VI Images/imago images)

Franz Beckenbauer erscheint immer mehr als zentrale Figur der WM-Affäre. Jetzt will sich der 70-Jährige externen Ermittlern stellen. Dies teilte der Präsident des Organisationskomitees der WM 2006 über sein Management mit. "Er wird zunächst der Bitte der externen Untersuchungskommission des DFB entsprechen und diesem Gremium Rede und Antwort stehen", hieß es in dem Statement, das die "Bild" veröffentlichte.

DFB-Präsident Wolfgang Niersbach hatte sich in seiner Erklärung zu der ominösen 6,7-Millionen-Euro-Zahlung des damaligen adidas-Chef Robert Louis-Dreyfus 2002 an die FIFA ausschließlich auf ein Gespräch mit Beckenbauer bezogen. Der frühere DFB-Generalsekretär Horst R. Schmidt stellte das Handeln des "Kaisers" als Alleingang dar.

Beckenbauer soll in einem Vier-Augen-Gespräch mit dem FIFA-Präsidenten Joseph Blatter verhandelt haben, dass die FIFA von den deutschen WM-Machern den Millionenbetrag erhält, um später einen "Organisationszusschuss" des Weltverbandes in Höhe von 170 Millionen Euro zu kassieren.

Schmidt: Dreyfus-Zahlung war Beckenbauer-Alleingang

Nach Schmidts Darstellung hatte Beckenbauer seinen OK-Kollegen erst viel später berichtet, dass Dreyfus die Zahlung zur Sicherung des FIFA-Zuschusses geleistet habe.

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