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FIFA lehnt Einsprüche von Blatter und Platini ab

Sperren bleiben bestehen  

FIFA lehnt Einsprüche von Blatter und Platini ab

18.11.2015, 15:46 Uhr | dpa, sid

FIFA lehnt Einsprüche von Blatter und Platini ab . Michel Platini und Sepp Blatter bleiben gesperrt.  (Quelle: imago images/Sven Simon)

Michel Platini und Sepp Blatter bleiben gesperrt. (Quelle: Sven Simon/imago images)

Die Sperren gegen die suspendierten Sepp Blatter und Michel Platini bleiben bestehen. Das teilte die FIFA mit. Die zuständige Berufungskommission unter der Leitung von Larry Mussenden lehnte die Einsprüche des FIFA-Bosses und seines UEFA-Amtskollegen ab und bestätigte die Entscheidung der Ethikkommission.

Der Weltverband stellte aber klar, dass das Verfahren der rechtsprechenden Kammer der Ethikkommission noch nicht abgeschlossen sei - vorläufige Sperren könnten demnach weiter "bestätigt, widerrufen oder abgeändert" werden.

Platini geht vor den CAS

Gegen die Entscheidung der FIFA-Berufungskommission will Platini vor dem internationalen Sportgerichtshof CAS vorgehen. Der Franzose sieht seine Chancen für die Wahl zum FIFA-Präsidenten am 26. Februar 2016 geschmälert. Die FIFA "organisiere eine vorsätzliche und unzulässige Strategie, um Michel Platinis Kandidatur für die Präsidentschaft zu verzögern", behaupteten die Anwälte des UEFA-Präsidenten.

Blatter und Platini waren am 8. Oktober provisorisch für 90 Tage gesperrt worden. Beiden wird unter anderem eine dubiose Zahlung in Höhe von zwei Millionen Schweizer Franken (1,8 Millionen Euro) vorgeworfen. Diese hatte Platini im Februar 2011 von Blatter erhalten, angeblich für Platinis Beratertätigkeit im Zeitraum von 1998 bis 2002. In der FIFA-Bilanz tauchte diese Summe aber nicht auf.

Sperre kann verlängert werden

Beide bestreiten die Vorwürfe und verweisen auf die Rechtmäßigkeit der Zahlung. Ihnen droht aber weiterhin die statutengemäße Verlängerung der provisorischen Sperre um 45 Tage, sollten die Vorwürfe nicht entkräftet werden.

Platini will zum neuen FIFA-Präsidenten gewählt werden. Als Kandidat nachrücken kann er aber nur, wenn er nicht mehr suspendiert ist.

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