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Sepp Blatter zeigt nach wie vor keine Einsicht

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Keine Einsicht bei Blatter  

Blatter: Suspendierung ist wie eine Inquisition

26.11.2015, 09:35 Uhr | sid

Sepp Blatter zeigt nach wie vor keine Einsicht. Sepp Blatter ist sich keiner Schuld bewusst. (Quelle: imago/Mandoga Media)

Sepp Blatter ist sich keiner Schuld bewusst. (Quelle: imago/Mandoga Media)

Sepp Blatter will seine Suspendierung bei der FIFA durch die Ethikkommission des Weltverbandes nach wie vor nicht akzeptieren und stellt die Rechtmäßigkeit der Sperre in Frage.

Die von ihm ins Leben gerufene Kommission hätte ihn nicht sperren dürfen, sagte der 79-Jährige im Schweizer Fernsehen, denn sie dürfe nur Funktionäre suspendieren.

"Ich habe nichts Falsches gemacht"

"Ich bin aber kein Funktionär der FIFA, ich bin der vom Kongress gewählte Präsident", sagte Blatter: "Wenn man mit meiner Amtsführung nicht einverstanden ist, dann muss sich der Kongress, der mich gewählt hat, darum kümmern." Die Suspendierung sei überdies grundsätzlich "eine Demütigung für den FIFA-Präsidenten, ob ich es nun bin oder jemand anderes". Er sehe sich zudem nicht in der Situation, dass er seine Unschuld beweisen müsse: "Ich bin mir nicht bewusst, dass ich etwas Falsches gemacht habe."

"Wie eine Inquisition"

Mit Äußerungen in weiteren Schweizer Medien legte Blatter anschließend nach und stilisierte sich zu einem zu Unrecht Verfolgten. "Als guter Christ muss ich sagen: Was die Ethikkommission mit mir macht, ist wie eine Inquisition", wurde Blatter zitiert.

Wie UEFA-Präsident Michel Platini war Blatter am 8. Oktober wegen einer dubiosen Zahlung von zwei Millionen Schweizer Franken (1,8 Millionen Euro) von der Ethikkommission für 90 Tage gesperrt worden. Mittlerweile hat die rechtsprechende Kammer der Ethikkommission ein formelles Verfahren gegen das Duo eingeleitet.

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